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Halichoeres iridis Gelbkopfjunker

Halichoeres iridis wird umgangssprachlich oft als Gelbkopfjunker bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Halichoeres iridis 
Umgangssprachlich:
Gelbkopfjunker 
Englisch:
Iris Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Halichoeres (Gattung) > iridis (Art) 
Erstbestimmung:
Randall & Smith, 1982 
Vorkommen:
Arabisches Meer, Chagos-Archipel, Golf von Oman, Indien, Kenia, La Réunion, Madagaskar, Malediven, Mauritius, Mosambik, Ost-Afrika, Rotes Meer, Seychellen, Somalia, Süd-Afrika, Tansania, Westlicher Indischer Ozean, Yemen 
Größe:
13 cm - 15 cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Futtergarnelen, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Würmer (Polychaeten + Annelida), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
keine 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2006-03-01 21:49:58 

Haltungsinformationen

Randall & Smith, 1982

Im Jahre 2005 gab es eine angekündigte Revision bei Lippfischen, über den in Australien lebenden Rudie Kuiter, der sicherlich auch den Lesern von Fischbüchern bekannt sein dürfte.
Bisher ist aber keiner der Wissenschaftler dem Vorschlag gefolgt, weshalb der von Kuiter vorgeschlagene Name "Biochoeres iridis" nur als Synynom betrachtet werden muss.
Auch im neuesten Buch von Rudie H. Kuiter aus dem Jahr 2012 benennt er den Lippfisch als "Biochoeres iridis".

Ein recht einfach zu pflegender Fisch, der sich schnell eingewöhnt und fast jedes Futter annimmt.
Da dieser Lippfisch nicht so groß wie die meisten Coris-Arten wird, würde ich diesen eher für das heimische Aquarium bevorzugen.

Die meisten Lippfische fressen Borstenwürmer und halten so die Population der Borstenwürmer im Aquarium aufrecht.
Bekommen die Borstenwürmer nicht genug Nahrung, dann vergreifen diese sich meist an unseren Korallen.

Man kann durchaus mehrere junge Lippfische dieser Art einsetzen. Es bildet sich dann meist ein Männchen heraus (das domianteste Tier).

Anmerken möchte ich hier noch eine Passage aus dem Buch von Joachim Frische "Fische im Riffaquarium". Er schreibt unter anderem, dass die meisten Lippfische sehr anfällig auf Antibiotika reagieren.
Ausserdem sollte man bedenken, dass viele Lippfische gerne springen und deshalb Vorsichtsmassnahmen getroffen werden sollten.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Labroidei (Suborder) > Labridae (Family) > Halichoeres (Genus) > Halichoeres iridis (Species)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Hedonist am 02.02.12#11
Kann das von spy23 beschriebene Revier-Verteidungsverhalten bestätigen. Ca. 1 Woche nach dem Einsetzen ins Becken meinte meiner auch immer angreifen zu müssen wenn jemand vor/nebem dem Aquarium stand/saß. Allerdings eben nur wenn der "Eindringling" nicht IM Aquarium war (Hand ins Becken = Lippfisch im Aufbau versteckt - selbst wenns Futter gab). Da ich meinen PC direkt nebem dem Becken stehen habe und somit oft ein paar Stunden neben dem Becken saß war das Verteidigungsverhalten des Fisches teils extrem langatmig, daher versuchte ich ihn davon irgendwie abzubringen. Vor der Scheibe schnell mit der Hand herumwedeln funktionierte nicht, ihn durch Bewegung des Scheibenreiniger-Magneten zu vertreiben hatte immer nur für Sekunden Erfolg.
Schließlich kam ich durch Zufall auf eine bei mir funktionierende Lösung: einfach bei den Schwimmattacken des Fisches gegen die Scheibe habe ich immer für 1 Sekunde mit einer LED-Taschenlampe direkt auf ihn geleuchtet --> sofort versteckt. Dies praktizierte ich ca. 1 Woche bei jeder Attacke die ich mitbekommen habe und seit dem droht er quasi gar nicht mehr, egal wer/wieviele Menschen vorm Becken stehen. Er akzeptiert es jetzt auch wenn ich direkt neben dem Becken sitze, beobachtet mich aber dann meist eine Weile um dann wieder seine Runden zu drehen.
jojo am 27.12.10#10
Ich halte ein Paar dieser Lippfische seit einigen Monaten. Das größere Tier, hat sich nach einiger Zeit zum Männchen umgefärbt. Sie schwimmen oft nahe beieinander. Das mit dem Springen an die Abdeckscheibe konnte ich auch beobachten, allerdings nur beim Ablaichen. Das Paar schwimmt vorher ständig sehr aufgeregt durch's Becken. Das Männchen voraus und das Weibchen hinterher. Dann kommt es immer wieder zum "Scheinablaichen" in dem beide gleichzeitig gegen die Strömungspumpe an die Wasseroberfläche schwimmen. Der eigentliche Ablaichvorgang verhält sich eigentlich genauso, nur dass das Weibchen dabei die Wasseroberfläche durchbrach und dabei die Eier ins freie Wasser abgab wo sie sofort vom Männchen befruchtet wurden und genauso schnell von der Fischgemeinschaft verspeist wurden. Ohne Abdeckplatte wäre das sicher ein Sprung an die Luft gewesen. Das Ganze findet auch immer nur in den Abendstunden statt, so ca. 2 Stunden bevor das Licht ausgeht.
DennisKempf am 11.05.10#9
Ich habe den Fisch auch seit einiger Zeit und ich halte ihn auch sehr pflegeleicht ,aber das Bahnen schwimmen wird in der eingewöhnungszeit bei annäherungen ans becken leicht zum Ausbruch versuch,indem er aus dem wasser, beziehungsweise gegen die deckscheibe springt ,deshalb rate ich zunächst besonders vorsichtig ans becken heranzutreten
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