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Nautilus pompilius Perlboot

Nautilus pompilius wird umgangssprachlich oft als Perlboot bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Nautilus pompilius 
Umgangssprachlich:
Perlboot 
Englisch:
emperor nautilus 
Kategorie:
Tintenfische 
Synonyme:
  • Nautilus pompilius pompilius (Linnaeus, 1758)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Nautilida (Ordnung) > Nautilidae (Familie) > Nautilus (Gattung) > pompilius (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Fidschi, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Kambodscha, Malaysia, Myanmar, Papua-Neuguinea, Philippinen, Singapur, Thailand, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
20 cm - 25 cm 
Temperatur:
17°C - 19°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
keine 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2007-04-24 22:45:55 

Haltungsinformationen

Linnaeus, 1758

Allgemeine Infos:
Das Perlboot – auch als Nautilus bekannt – ist der einzige, uns bekannte, lebende Vertreter unter den Tintenfischen, der eine äussere Schale besitzt.
Da sich der Nautilus seit vielen Millionen Jahren nicht mehr verändert hat,
wird er als lebendes Fossil bezeichnet.

Die Nautilusschale ist Symmetrie in Perfektion. Sie gleicht einer logarithmischen Spirale, die immer im gleichen Verhältnis, sowohl in die Länge und auch in die Breite, wächst.
Die Schale ist in Kammern unterteilt.
Das Tier lebt nur in dem vordersten Teil, die hinteren Teile sind mit Gas gefüllt und regulieren den Auftrieb.
Der Nautilus kann somit im Wasser auf und ab schweben. Er ist der einzige Tintenfisch, der keine Tinte von sich gibt.

Aquaristisch gesehen selten, diese Tiere sollten nur von Experten gehalten werden, die sich mit den nötigen Haltungsanforderungen
(wie z.B. kühlere Temperaturen) auskennen.

Wir haben noch keinen Nautilus gehalten, wissen aber, dass die Haltung meist nicht lange gut geht.
Nautilus pompilius kommt im Palau-Archipel östlich von Indonesien vor.
In etwa 300 Meter Tiefe jagt er unterschiedliche Beutetiere an den Wänden der örtlichen Korallenriffe.
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Infos vom Zoopalast Wiesbaden: Wir pflegen die Tiere seit ca. 4 Wochen.
Die Annahme von Futter ist seit dem ersten Tag kein Problem!
Sie werden mit Garnelen und Stinten gefüttert, wobei Stinte eindeutig bevorzugt werden!
Alle zwei Tage bekommen sie hiervon 2 bis 3 Stück.
Die Verträglichkeit untereinander scheint kein Problem zu sein, doch bei der Fütterung sollte man sich ein wenig beeilen: Der Geruchssinn der Tiere ist nämlich sehr stark ausgeprägt und sie streiten sich, wenn nicht alle gleichzeitig an das Futter kommen!
Die Wassertemperatur beträgt 23 Grad und macht den Tieren bisher nichts aus!
Keine Sorge – die Tiere verkaufen wir nicht an jedermann.
Sie kommen, dem Tier angemessen, nur in gute Hände.

Über weitere interessante Details, die wir mit den Tieren erleben werden, berichten wir gern demnächst...

Viele Grüße aus Wiesbaden, Maik Fromm (Zoopalast.

Synonym:
Nautilus pompilius pompilius Linnaeus, 1758

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Cephalopoda (Class) > Nautiloidea (Subclass) > Nautilida (Order) > Nautilidae (Family) > Nautilus (Genus)

Weiterführende Links

  1. Hippocampus Bildarchiv (de)
  2. Wikipedia

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

AndiV am 11.10.11#5
Neben dem bereits abgebildeten Tier gibt es weitere Nautilus-Arten:

Nautilus belauensis (zweitgrößte Art)

Nautilus macromphalus

Nautilus stenomphalus

Nautilus repertus

Allonautilus scrobiculatus (früher Nautilus scrobiculatus

Liebe Grüße

Andreas
Chrysokoll am 09.07.10#4
In dem Buch (632 Seiten) von Saunders, W.B. und N.H. Landman. 1986. "Nautilus, the biology and paleobiology of a living fossil." werden auch die Haltung in mehren öffentliche Aquarien beschrieben.

Dort werden die Tiere 3-6 mal (in Waikiki:18 g pro Tier und 3 mal die Woche)in der Woche gefüttert und in Becken gehältern mit einer Strömung von 600 l/h (Waikiki) bei Themperaturen im Durchschnitt zwischen 18°C in der Nacht und 21°C am Tag. Min. und Max. sind 6-24°C. Wärmere Themperaturen werden laut dem Buch nur für kurze Zeit ertragen. Es wird ein Beispiel angegeben das nach von 48 Stunden bei 27°C die Tiere verstorben sind.

In der Regel werden sie mit lebenden Fisch, Garnelen und Krabben oder mit teilen davon gefüttert!

Es werden Beckengrößen von z.B. 1200 Liter genannt.
Chrysokoll am 08.07.10#3
Nautilus pompilius (max. 170 - 180 mm) ist zwar die Art mit dem größten Verbreitungsgrad, aber es gibt mehrere Arten.

Nautilus belauensis Saunders, 1981
Nautilus macromphalus Sowerby, 1849
Nautilus pompilius Linnaeus, 1758
Nautilus repertus Iredale, 1944
Nautilus scrobiculatus (Lightfoot, 1786)
Nautilus stenomphalus Sowerby, 1849

Die meisten oder alle (?) sind Sympatrische Arten!

Reference: Saunders, W.B., and N.H. Landman. 1986. Nautilus, the biology and paleobiology of a living fossil.New York, Plenum
Press.
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