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Dipsastraea speciosa Hirnkoralle

Dipsastraea speciosa wird umgangssprachlich oft als Hirnkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1814 
Wissenschaftlich:
Dipsastraea speciosa 
Umgangssprachlich:
Hirnkoralle 
Englisch:
knob coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Dipsastraea (Gattung) > speciosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Dana, ), 1846 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Mauritius, Mosambik, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Rotes Meer, Süd-Afrika, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-04-12 19:41:03 

Haltungsinformationen

Dipsastraea speciosa (Dana, 1846)

Die Identifikation von großpolypigen Steinkorallen ist alles andere als einfach, vor allem bei Favia- und Favites-Arten.
Zu ähnlich sind sie einfach in ihrer Struktur und dem Aussehen.Die Pflegebedingungen von Favia und Favites sind im Vergleich normal zu sehen. Sie stellen keine so hohen Anforderungen an die No3- und Po4-Konzentrationen, wie das kleinpolypige Steinkorallen tun. Dennoch muss man ihnen auch ein ordentliches Umfeld und gute Wasserwerte bieten.

Empfindlich reagieren sie auf Bohr-, sowie Fadenalgenwachstum und sehr schnelle Wertveränderungen (Phosphatsenkung).
Alle Steinkorallen lieben sauberes Wasser, weshalb man unbedingt geeignete Mittel anwenden sollte, um keine Gelbstoffe oder andere Anreicherungen im Wasser zuzulassen.

Licht: Mittel - Boden bis Mittelzone
Strömung: Mittel bis turbulent, niemals direkt!
Futter: lebt vom Licht und den im Wasser befindlichen feinerem Futter (Plankton).

Eine wunderschöne Hirnkoralle.
Diese kommen bei weitem nicht mehr so viel in unsere Becken seit SPS-Korallen Einzug gehalten haben.
Schade eigentlich, sie sind leicht zu halten. Empfindlich sind alle Hirnkorallen gegen Vernesselungen durch zum Beispiel Scheibenanemonen oder auch Bohralgen und vor allem Kampftentakel anderer Korallen.
Sie ist eine der weit verbreitetsten Hirnkorallen!

Synonyme:
Astraea speciosa Dana, 1846 (basionym, new combination)
Favia speciosa (Dana, 1846) (previous combination)

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