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Neopetrolisthes alobatus Gelber Anemonen-Porzellankrebs

Neopetrolisthes alobatus wird umgangssprachlich oft als Gelber Anemonen-Porzellankrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Alan Sutton

Yellow Porcelain Anemone Crab, Neopetrolisthes alobatus, Tanzania 2019


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alan Sutton Alan Sutton. Please visit seaunseen.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14268 
AphiaID:
410112 
Wissenschaftlich:
Neopetrolisthes alobatus 
Umgangssprachlich:
Gelber Anemonen-Porzellankrebs 
Englisch:
Yellow Porcelain Anemone Crab 
Kategorie:
Porzellankrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Porcellanidae (Familie) > Neopetrolisthes (Gattung) > alobatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Laurie, ), 1926 
Vorkommen:
Andamanensee, Cargados-Carajos-Inseln, Indischer Ozean, Indopazifik, Mauritius, Mosambik, Tansania 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-11-28 16:46:39 

Haltungsinformationen

Neopetrolisthes alobatus (Laurie, 1926)

Der Gelbe Porzellan-Anemonenkrebs ist in tansanischen Gewässern kaum verbreitet. In mehreren Jahren der Suche wurden nur sehr wenige Exemplare gefunden. Im Vergleich zum deutlich häufigeren Porzellankrebs Neopetrolisthes maculatus, der oft auf Anemonen sitzen, leben Neopetrolisthes alobatus weit zurückgezogener und befinden sich immer unter dem Rand der Anemonen.

Sie sind Zehnfußkrebse in der Familie der Porcellanidae. Es gibt zwei Theorien warum sie Porzellankrebse genannt werden. Die erste ist, weil sie extrem empfindlich sind und Körperteile wie Beine und Scheren leicht abbrechen. Diese regenerieren sich meist bei den Häutungen. Der zweite mögliche Grund ist, dass die weißen Ränder Porzellan ähneln. Porzellankrebse sind direkt nach einer Häutung viel hübscher, da Algen auf ihnen wachsen und sie dann schmutzig erscheinen.

Ihre verhältnismäßig großen Scheren dienen dem Schutz und dem Revierkampf mit anderen Porzellankrebsen. Die Mundwerkzeuge haben sich zu feinen Fächern entwickelt, mit denen sie Nahrung aus dem Wasser filtern.

Gelbe Anemonen-Porzellankrebse haben einen hellgelben Körper mit dunkelblauen Punkten, die über den Körper und die Scheren verteilt sind. Sie haben zwei lange Fühler, die nach außen ragen. Die Augen sitzen auf kurzen Stielen.

Diese Porzellankrebse leben kommensal auf der Perlenanemone (Heteractis aurora) oder der Lederanemone (Heteractis crispa). Sie sind in Korallen- und Felsriffen im gesamten Indo-Pazifik zu finden.

Neopetrolisthes alobatus filtern Plankton aus dem Wasser. Sie sollen auch den von der Wohn-Anemone abgegebenen Schleim fressen und alle Ablagerungen aus den Tentakeln entfernen. Durch wiederholte schnelle Bewegungen mit den Fächern werden planktonische Organismen aus dem Wasser gefiltert. Die Fächer werden zum Mund geführt und die Partikel gefressen.

Wie bei den meisten Krustentieren werden die Eier vom Männchen befruchtet und unter dem Körper des Weibchens getragen. Sobald sie geschlüpft sind, durchlaufen die Larven ein planktonisches Stadium, bevor sie sich niederlassen und zu ihrer erwachsenen Form heranwachsen.

Gelbe Porzellan Anemone-Krebse können in einem Aquarium gehalten werden. Da sie Filtrierer sind, sind sie recht friedlich. Obwohl sie nicht unbedingt eine Anemone als Wirt benötigen, fühlen sie sich wohler, wenn sie eine haben. Da sie auch Schleim von einer Anemone fressen, trägt dies zu einer natürlicheren Ernährung bei.

Synonyme:
Petrolisthes alobatus Laurie, 1926

Weiterführende Links

  1. Frontiers in Benthic Science (en). Abgerufen am 28.11.2021.
  2. WoRMS (en). Abgerufen am 24.11.2021.

Bilder

Allgemein


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