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Tegula funebralis Schwarze Turbanschnecke, Schwarze Tegula

Tegula funebralis wird umgangssprachlich oft als Schwarze Turbanschnecke, Schwarze Tegula bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Marlin Harms, California USA, California, USA

Haliclona permollis, Purple Encrusting Sponge with Tegula funebralis, Black Turban Snails.At minus tide,San Luis Obispo Co., California 2010


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Marlin Harms, California USA, California, USA Marlin Harms Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13965 
AphiaID:
534190 
Wissenschaftlich:
Tegula funebralis 
Umgangssprachlich:
Schwarze Turbanschnecke, Schwarze Tegula 
Englisch:
Black Turban, Black Topsnail, Black Tegula 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Tegulidae (Familie) > Tegula (Gattung) > funebralis (Art) 
Erstbestimmung:
(A. Adams, ), 1855 
Vorkommen:
Golf von Kalifornien / Baja California, Kanada, Mexiko (Ostpazifik), Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
1,5 cm - 4,0 cm 
Temperatur:
°C - 10°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-06-20 19:31:57 

Haltungsinformationen

Tegula funebralis (A. Adams, 1855)

Tegula ist eine Gattung von kleinen bis mittelgroßen Meeresschnecken in der Familie Tegulidae. Die Schwarze Turbnschnecke wird 7 und 30 Jahre alt. Exemplare im nördlichen Verbreitungsgebiet werden größer und leben im Durchschnitt länger als die südlicheren Exemplare.

Schwarze Turbanschnecken kommen entlang der Pazifikküste Nordamerikas von British Columbia bis Baja California vor, wo sie eine der am häufigsten vorkommenden Schneckenarten sind. Sie erreichen eine Besiedlungsdichte von bis zu 1.400 Exemplaren pro m2 in der Nähe von Monterey, Kalifornien.

Diese Art bewohnt felsige Gezeitenzonen zwischen Ebbe und Flut. Jungtiere werden meist unter Felsen und zwischen grobem Sand gefunden. Die leeren Schneckenhäuser werden oft von Einsiedlerkrebsen als Behausung verwendet.

Tegula funebralis ist überwiegend herbivor. Gefressen werden Kalkrotalgen, Makroalgen und Detritus. Studien zu den Makroalgenpräferenzen zeigten eine starke Präferenz für Nereocystis luetkana und Macrocystis integrifolia.

Fressfeinde der Schwarzen Turbanschnecke sind Seesterne, Krabben, Kraken, Möwen und Seeotter. Experimente zeigten, dass Tegula funebralis flieht, wenn sie einen Räuber in der Nähe entdeckt und, wenn sie bereits in Bewegung ist, wird die normale Kriechgeschwindigkeit von 2–3 cm pro Minute auf etwa 8 cm pro Minute erhöht. Bei Berührung des Vorderfußes ist sie in der Lage diesen anzuheben und eine 90°-Drehung vollzuführen, um zu entkommen. Wenn die Schwarze Turbanschnecke auf einer steilen Oberfläche einen Räuber entdeckt, kann sie sich außerdem vom Felsen lösen und den Abhang hinunterrollen.

Synonyme:
Chlorostoma funebrale A. Adams, 1855 (original combination)
Chlorostoma funebrale var. subapertum Carpenter, 1864
Chlorostoma funebralis (A. Adams, 1855)

Weiterführende Links

  1. gastropods (en). Abgerufen am 20.06.2021.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 20.06.2021.
  3. WoRMS (en). Abgerufen am 20.06.2021.

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Allgemein


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