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Lobophyllia vitiensis Steinkoralle

Lobophyllia vitiensis wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
1367 
Wissenschaftlich:
Lobophyllia vitiensis 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
Artichoke Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Lobophylliidae (Familie) 
Erstbestimmung:
Brüggemann, 1877 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kambodscha, Kiribati, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Nauru, Neukaledonien, Niue, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Singapur, Taiwan, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 24 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Anhang II 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-02 21:16:38 

Haltungsinformationen

Parascolymia vitiensis
Brüggemann, 1877

Parascolymia -Korallen sind in der Regel allesamt dankbare Pfleglinge und grundsätzlich wenig empfindlich.
Ausnahmen sind mechanische Verletzungen des Gewebes, Bohralgen und Cyanobakterien.

Da das Gewebe sehr empfindlich ist, sollte man sowohl beim Transport als auch später mit der Strömung aufpassen.
Sie vertragen überhaupt keine direkte, auf sie gerichtete Strömung, aber mögen ja eigentlich alle Korallen nicht gerne.
Sie brauchen nicht viel Licht, weshalb man sie gut in der Bodenzone etablieren kann.
Aufpassen sollte man vor allem auf grabende Grundeln und ähnliches, die dazu neigen, Korallen voll zu schütten.
Auch das wird nicht einfach vertragen.

Man kann sie zufüttern (planktonisch, auch angereichert) muss das aber nicht. Grundsätzlich aber leben die Tiere nicht nur vom Licht, sondern auch von Kleinstschwebteilchen (Plankton und Co), das sie mit expandierten Polypen fangen.

Es gibt viele wunderschöne Farben, auch vermischt.
Waren früher vermehrt zu bekommen, heute nicht mehr ganz so häufig.


Synonyme:
Lithophyllia grandissima Felix, 1915 †
Lithophyllia margariticola (Klunzinger, 1879)
Lithophyllia sumatrensis Umbgrove, 1926 †
Lithophyllia vitiensis (Brüggemann, 1877)
Parascolymia fungiformis Chevalier, 1975
Parascolymia vitiensis (Brüggemann, 1877)
Scolymia vitiensis Brüggemann, 1877

Weiterführende Links

  1. WoRMS (engl.)

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