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Pomachromis guamensis Guam Riffbarsch

Pomachromis guamensis wird umgangssprachlich oft als Guam Riffbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Guam , Nördliche Marainnen, Mikronesien, West-Pazifik

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall, Hawaii Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12920 
AphiaID:
277608 
Wissenschaftlich:
Pomachromis guamensis 
Umgangssprachlich:
Guam Riffbarsch 
Englisch:
Guam Damsel 
Kategorie:
Riffbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Pomachromis (Gattung) > guamensis (Art) 
Erstbestimmung:
Allen & Larson, 1975 
Vorkommen:
Endemische Art, Guam, Nördliche Mariannen, Ozeanien 
Meerestiefe:
3 - 33 Meter 
Größe:
bis zu 4,5cm 
Temperatur:
27,5°C - 28,5°C 
Futter:
Algen, Flockenfutter, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Invertebraten (Wirbellose), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-30 19:48:19 

Haltungsinformationen

Die Insel Guam ist Teil einer langen Inselkette, die sich von Tokio bis Palau erstreckt, und beherbergt eine überraschend große Anzahl von Arten, die nirgendwo sonst zu finden sind.
Aufgrund der Abgeschiedenheit dieser Riffe bekommen wir diese endemischen Fische im Aquarienhandel nicht oft zu sehen, da hier relativ wenig gesammelt wird.

Der Guam Riffbarsch hat ein friedliches Gemüt und kann in einem Riffaquarium mit einer abwechslungsreichen Ernährung in einer kleinen Gruppe recht gut gehalten werden.
Obwohl er in Heimaquarien eher selten ist, gilt er in seinem bevorzugten Lebensraum als einer der am häufigsten vorkommenden Fische.
Man findet ihn in großen Schwärmen entlang seewärtiger Riffe, an der unteren Rifffront und Unterwasserterrassen in einer Tiefe von 3-33 Metern, wo er sich von Zooplankton im offenen Ozean ernährt.
Adulte Riffbarsche kommen in exponierten, seewärts gerichteten Riffen auf relativ kargen, leicht abfallenden Terrassen mit verstreuten Flachkorallen vor.

Aus der Erstbeschreibung des Endemits ist zu entnehmen, dass lebende Individuen, die an der Typuslokalität beobachtet wurden, waren hauptsächlich himmelblau, die dorsal dunkler wurden und auf der Rückseite des Körpers zu einem blassen Gelb abgestuft waren. Die Flossen waren mehr oder weniger durchsichtig.
Diese Art war an der Typuslokalität relativ häufig und bildete Ansammlungen von mehreren Dutzend Individuen, die sich in geringer Entfernung über dem Boden von Zooplankton ernährten.
Der Artname "guamensis" bezieht sich auf den Typusort und den einzigen bekannten Standort für diese Art.

Mit etwas Glück kann man diesen Barsch ab und an im Handel erwerben.

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