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Metasepia tullbergi Zwergsepie

Metasepia tullbergi wird umgangssprachlich oft als Zwergsepie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
12508 
AphiaID:
342367 
Wissenschaftlich:
Metasepia tullbergi 
Umgangssprachlich:
Zwergsepie 
Englisch:
Paintpot Cuttlefish, Northern Flamboyant Cuttlefish, Okinawan Paintpot Cuttlefish 
Kategorie:
Kopffüßer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Sepiida (Ordnung) > Sepiidae (Familie) > Metasepia (Gattung) > tullbergi (Art) 
Erstbestimmung:
(Appelöf), 1886 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Cebu (Philippinen), China, Hong Kong, Japan, Korea, Malaysia, Okinawa, Philippinen, Queensland (Australien), Singapur, Taiwan, Thailand, Vietnam, West-Pazifik 
Meerestiefe:
3 - 100 Meter 
Größe:
bis zu 7cm 
Gewicht :
0,04 kg 
Temperatur:
26°C - 29°C 
Futter:
Felsgarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-09-06 13:51:02 

Gift


Metasepia tullbergi ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Metasepia tullbergi halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Von der Gattung der Metaspien sind derzeit nur zwei Arten bekannt, die Prachtsepie Metasepia pfefferi und die Metasepia tullbergi.
Metasepia tullbergi erreicht gerade einmal ein Gewicht von 400 Gramm, eigentlich genau richtig als Zwischenhappen für Raubtiere, aber nur eigentlich, denn die kleine Sepie ist giftig und zeigt dies durch ihr Farbmuster an.
Auch Taucher, Schnorchler und Badegäste sollten die Sepie nicht anfassen, um Bisse zu vermeiden!
Die Sepie bevorzugt sandige bis schlammige Böden und sucht oftmals die Nähe von Seefedern.

Paarungsbereite Männchen führen verschiedene Farbmuster vor, um potenzielle Weibchen für die Paarung zu gewinnen.
Während der Paarung greifen die Männchen das Weibchen und schieben ihren Hektocotylus in einen besonderen Hohlraum im Mantel des Weibchens, wo dann die Befruchtung der Eizellen stattfindet.
Wie bei allen Kopffüßern sterben beide Partner nach dem Fortpflanzungsakt und die befruchteten Eier belieb sich selber überlassen.

Kein Tier für ein Meeresaquarium, allenfalls für wissenschaftliche Forschungszwecke geeignet.

Synonym: Sepia tullbergi (Appellöf, 1886)

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