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Pempheris xanthomma Glas- oder Beilfisch

Pempheris xanthomma wird umgangssprachlich oft als Glas- oder Beilfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Pas Majdaha, Jemen
Fotograf Moteah Shaikh Aideed
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12396 
AphiaID:
1042782 
Wissenschaftlich:
Pempheris xanthomma 
Umgangssprachlich:
Glas- oder Beilfisch 
Englisch:
Yemen Sweeper 
Kategorie:
Beilbauchfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pempheridae (Familie) > Pempheris (Gattung) > xanthomma (Art) 
Erstbestimmung:
Randall & Victor, 2015 
Vorkommen:
Endemische Art, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Jemen, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 11 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
27°C - 29°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-08 19:47:09 

Haltungsinformationen

Der Holotyp und mehrere Paratypen von Pempheris xanthomma stammen Golf von Aden, die Tiere wurden an einem steilen Felshang, der überwiegend mit Steinkorallen der Gattungen Porites und Pocillopora bewachsen war, entdeckt.

Die Farbe der lebendigen Fische wurde als "silbrig bis bräunlich mit breitem dunklem Band an der Analflossenbasis und mit einer orangefarbenen Schwanzflosse ohne dunklen Rand beschrieben.
Pempheris xanthomma unterscheidet sich von den sieben zum schwenkii-Komplex gehörenden Arten im benachbarten Roten Meer durch ein besonders breites dunkles Band an der Basis der Afterflosse und durch zwei mittig im Oberkiefer liegenden Zahnreihen.

Den Untersuchungen von Dr. Randall und Dr. Victor zufolge, scheint Pempheris xanthomma der von der Sokotra Inselgruppe stammenden Art Pempheris zajonzi zu ähneln.

Weitere ähnliche Arten, die im Rahmen der Erstbestimmung von Pempheris xanthomma genauer studiert wurden, sich aber anhand von Flossenform, Kopfform, Körperlänge, Schuppentypen, Form der Zunge und anderen Merkmalen unterschieden, waren
Pempheris tominagai
Pempheris ternay von den Seychellen
Pempheris rubricauda von Madagaskar
Pempheris hadra von den Malediven
Pempheris bineeshi aus Indien
Pempheris schwenkii von Bali, Indonesien

Eine schlüssige ID erfolgte dann durch die Untersuchung der DNA, der Desoxyribonukleinsäure der Tiere, dem Vergleich der Erbinformationen.

Diese Art wurde nach dem Griechischen Wort für "Gelbaugen" benannt, in Anlehnung an die dominante Farbe der Iris bei lebenden Tieren.

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