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Sinularia lochmodes Weichkoralle

Sinularia lochmodes wird umgangssprachlich oft als Weichkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Singapur

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Yehuda Benayahu, Israel Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12292 
AphiaID:
288542 
Wissenschaftlich:
Sinularia lochmodes 
Umgangssprachlich:
Weichkoralle 
Englisch:
Soft Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Alcyoniidae (Familie) > Sinularia (Gattung) > lochmodes (Art) 
Erstbestimmung:
Kolonko, 1926 
Vorkommen:
Australien, Neukaledonien, Queensland, Singapur, Südchinesisches Meer, Taiwan, Vietnam, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 29 Meter 
Größe:
20 cm - 50 cm 
Temperatur:
25,7°C - 26,2°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Sinularia abhishiktae
  • Sinularia acetabulata
  • Sinularia acuta
  • Sinularia agilis
  • Sinularia andamanensis
  • Sinularia anomala
  • Sinularia arborea
  • Sinularia arctium
  • Sinularia australiensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-08 18:43:51 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Sinularia lochmodes sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Sinularia lochmodes interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Sinularia lochmodes bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Seit einigen Jahren werden Pressemeldungen über das Ausbleichen von Steinkorallen in den Riffen der Welt häufiger, Fotos zeigen dann weiße Skelette von Korallen wie Acropora.
Ohne die energieliefernden Zooxanthellen sind Steinkorallen zum Tode verurteilt.
Allerdings können auch Weichkorallen und ähnlichen Wärmebedingungen ihre Zooxanthellen ausstoßen, so z.B. auch bei Sinularia lochmodes beobachtet.

Wenn man den Namen Sinularia lochmodes "googlet", dann werden zwar keine aquaristischen Angebote aus dem deutschen Fachhandel sichtbar, wohl aber diverse wissenschaftliche Abhandlungen über Extrakte der Koralle, wie z.B. Sesquiterpene oder glukosebindende Proteine (Lektine), sprich gerade Weichkorallen scheinen für die Wissenschaft, die Pharmakologie und die Kosmetikindustrie immer wichtiger zu werden.

Aquaristisch wird Sinularia lochmodes sicherlich nicht zu den high-end Korallen gehören, denn bräunliche Korallen gehören nicht mehr zu den begehrten Arten aus dem frühen Jahre der Meerwasseraquaristik.

Form der Koralle: Die meisten Kolonien von Sinularia leptoclados sind gestielt und weisen selten eine verkrustete Kolonieform auf.


Synonyme:
Sinularia dumosa (Tixier-Durivault, 1970)
Sinularia partita T(ixier-Durivault, 1970)
Sinularia ramulosa (Tixier-Durivault, 1970)

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