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Phascolosoma agassizii Pazifischer Spritzwurm, Agassiz Spritzwurm

Phascolosoma agassizii wird umgangssprachlich oft als Pazifischer Spritzwurm, Agassiz Spritzwurm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Phascolosoma agassizii (Pacific Peanut Worm) protruding from Spheciospongia confoederata (Gray Moon Sponge),Begg Rock,California,July 22, 2011

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Chris Grossman, USA (copyright: @Chris Grossman, diver.net) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12161 
Wissenschaftlich:
Phascolosoma agassizii 
Umgangssprachlich:
Pazifischer Spritzwurm, Agassiz Spritzwurm 
Englisch:
Pacific Peanut Worm, Agassiz'z peanut worm 
Kategorie:
Würmer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Sipuncula (Stamm) > Phascolosomatidea (Klasse) > Phascolosomatida (Ordnung) > Phascolosomatidae (Familie) > Phascolosoma (Gattung) > agassizii (Art) 
Erstbestimmung:
Keferstein, 1866 
Vorkommen:
Alaska, Australien, China, Fidschi, Golf von Kalifornien / Baja California, Indischer Ozean, Japan, Kanada, Nord-Pazifik, Papua-Neuguinea, Pazifischer Ozean, Russland, Tasmanien 
Meerestiefe:
1 - 1430 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
4°C - 29°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Phascolosoma albolineatum
  • Phascolosoma ambiguum
  • Phascolosoma annulatum
  • Phascolosoma arcuatum
  • Phascolosoma capitatum
  • Phascolosoma carneum
  • Phascolosoma constellatum
  • Phascolosoma corallicolum
  • Phascolosoma demanni
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-06-26 09:02:36 

Haltungsinformationen

Phascolosoma agassizii Keferstein, 1866

Spritzwürmer (Sipuncula) sind bodenbewohnende marine Würmer mit einem nicht segmentierten Körper, wobei der schlange Vorderteil des Wurmes in den Hinterleib eingezogen werden kann. Am Vorderkörper haben diese Würmer einen Kranz mit Fühlern, mit denen sie ihre Nahrung, Detritus und kleine Organismen, aufnehmen. Sie strecken sich dabei, tasten mit dem rüsselartig verlängerten Vorderkörper mit Hilfe der Fühler Substrate nach kleinster Nahrung ab.

Spritzwürmer umfassen ca.300 Arten, leben im Flachwasserbereich der Meere, wo sie sich in sandige Böden eingraben, in Gesteinlöchern leben oder einen anderen Unterschlupf aufsuchen.

Phascolosoma agassizii wird umgangssprachlich als Pazifischer Spritzwurm bezeichnet. Das erweiterbare vordere Ende des Spritzwurmes hat dunkle Flecken und Querstreifen mit 15-25 kleinen Hakenringen. Die Farbe ist blasses Sepia, bräunlich bis dunkelbraun oft mit braunen und violetten Flecken. Die Haut ist aufgrund konischer Papillen rauh. Die Dichte der Papillen ist am hinteren Bereich des Spritzwurmes am größten.

Geografische Reichweite: Kodiak Island, Alaska bis Bahia de San Quintin (Baja California), Japanisches Meer sowie im Atlantik und im Indischen Ozean. Es ist jedoch noch nicht wissenschaftlich untersucht worden, ob die Populationen aus dem Atlantik und dem Indischen Ozean evtl. eigene Arten sind.

Tiefenbereich: Mittlere bis niedrige Gezeiten, flache Gezeiten. Offene Küste und geschütztes Wasser.

Lebensraum: Im Kies unter Felsen, in Spalten, in Erdhöhlen von Bohrmuschelnn, in Wurzeln von Seegräsern und Seetang, in Muschelbänken und zwischen Pfahlbewuchs.

Die Eier sind gelb oder orange, etwa 140 x 110 x 90 Mikrometer, abgeflacht und bohnenartig und von einer dicken Hülle umgeben. Die Larven leben planktonisch. Phascolosoma agassizii hat Gehirnaugen, die denen von Plattwürmern, Ringelwürmern und Weichtieren ähnlich sind.

Der Pazifische Spritzwurm sammelt mit seinen18-24 kurzen, einfachen Tentakeln um den Mund herum Freßbare teilchen von Sedimenten, stülpt das Vorterteil nach innen und schluckt die Nahrungspartikel.

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