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Enneanectes flavus Dreiflossen-Schleimfisch, Spitzkopf-Schleimfisch

Enneanectes flavus wird umgangssprachlich oft als Dreiflossen-Schleimfisch, Spitzkopf-Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto Tobago
Fotograf: P. H. Humann
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11964 
Wissenschaftlich:
Enneanectes flavus 
Umgangssprachlich:
Dreiflossen-Schleimfisch, Spitzkopf-Schleimfisch 
Englisch:
Yellowtail Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) 
Erstbestimmung:
Victor, 2019 
Vorkommen:
Trinidad und Tobago, Venezuela 
Meerestiefe:
0 - 1 Meter 
Größe:
1,7 cm - 2,79 cm 
Temperatur:
27°C - 31°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-10 13:43:44 

Haltungsinformationen

Die Erstbeschreibung des Dreiflossenschleimfischs Enneanectes flavus erfolgte am 7. Januar 2019 im Journal of the Ocean Science Foundation.
Diese neue Art wurde bislang nur von den Inselgruppen Los Frailes und Los Testigos vor der Nordostküste Venezuelas sowie der angrenzenden Halbinsel Paria und aus den Gewässern um die Karibikinsel Tobago in sehr flachen Wasserzonen entdeckt.

Der Artname "flavos" bezieht sich leuchtend gelben Farbe der adulten und geschlechtsreifen Männchen der Art, die Bezeichnung "flavus" steht für gelbe, goldgelbe, rötlich gelbe, blonde Farbtöne.

Enneanectes flavus verdrängt in ihren Verbreitungsgebieten den ähnliche Dreiflossen-Schleimfisch Enneanectes matador (Victor, 2013).

In den letzten Jahren hat die Entdeckung neuer kleiner Arten wie z.B. Trimma, Eviota, Elacatinus und Enneanectes sehr stark zugenommen und es stellt sich die Frage, warum "plötzlich" so viele sehr kleine neue Arten entdeckt werden.
Meeresbiologen sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Rückgang der Populationen natürlicher Räuber in der jahrmillionen langen und empfindlichen Nahrungskette, angefangen bei größeren Riffbarschen, über Zackenbarsche bis hin zu den Top-Prädatoren der Meere, den Haien.
Je weniger Raubfische in den Riffen existieren, umso besser können sich kleine Fische vermehren und auch neue Arten entstehen, da der bisherige Selektionsdruck abnimmt.

Ähnliche Art: Enneanectes matador (Victor, 2013)

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Allgemein


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