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Swiftia spauldingi Gorgonie

Swiftia spauldingi wird umgangssprachlich oft als Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Neil McDaniel (Neil McDaniel, Kanada) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11878 
Wissenschaftlich:
Swiftia spauldingi 
Umgangssprachlich:
Gorgonie 
Englisch:
Sea fan 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Plexauridae (Familie) > Swiftia (Gattung) > spauldingi (Art) 
Erstbestimmung:
(Nutting, 1909) 
Vorkommen:
Aleuten, Beringmeer, Kanada, Nord-Pazifik, Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
49 - 342 Meter 
Größe:
12 cm - 15 cm 
Temperatur:
8,3°C - 8,9°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Meeresschnee , Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-05 17:27:08 

Haltungsinformationen

Swiftia spauldingi ist eine farbprächtige Gorgonie aus den deutlich kühleren Gewässern des Nordost-Pazifiks und wird, auch aufgrund ihrer Tiefenverbreitung, nicht für den kommerziellen Fachhandel gesammelt.
Die Mehrzahl der im Internet zu sehenden Gorgonien wurde mit Hilfe von autonomen Unterwasserfahrzeugen (autonomous underwater vehicle (AUV)) fotografiert.

Sehr interessant ist der Ansatz von Dr. Meredith Everett, Korallenforscherin vom NOAA Northwest Fisheries Science Center in Bezug auf das Vorhandensein von Tiefseekorallen.
Die Forscherin möchte wissen, welche Arten von Tiefsee- und Kaltwasserkorallen vor der Westküste der USA leben.
Um diese Frage zu beantworten, verwendet sie eine coole neue Technologie namens eDNA (Environmental DNA) Sampling. In diesem Prozess sammeln und sequenzieren Forscher wie Meredith die Zellen und DNA, die von Tieren in der Umwelt abgeworfen werden.
Das Tolle an dieser Art von Forschung ist, dass sie nicht-invasiv ist, was bedeutet, dass die wilden Korallen an Ort und Stelle lassen werden können.

Korallen sind ein integraler Bestandteil der Tiefseeökosysteme: Sie bieten Nahrung und Lebensraum für eine Reihe von Fisch- und Wirbellosenarten.
Über Tiefseekorallen ist nur sehr wenig bekannt, außer dem, was wir von Arten lernen, die als Beifang gefunden wurden.
Dies kann sich nun durch die neue eDNA-Technologie ändern.



Synonym: Psammogorgia spauldingi (Nutting, 1909)

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