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Leptograpsus variegatus Felsenkrabbe, gelbe Klippenkrabbe

Leptograpsus variegatus wird umgangssprachlich oft als Felsenkrabbe, gelbe Klippenkrabbe bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Nicht giftig.


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Gelbe Form von Leptograpsus variegatus
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Sandra Wallace, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11661 
Wissenschaftlich:
Leptograpsus variegatus 
Umgangssprachlich:
Felsenkrabbe, gelbe Klippenkrabbe 
Englisch:
Variegated shore crab, Large shore crab, Swift-footed Crab, Variegated shore crab  
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Grapsidae (Familie) > Leptograpsus (Gattung) > variegatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Fabricius, 1793) 
Vorkommen:
Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Brasilien, Chile, China, Französisch-Polynesien, Houtman-Abrolhos-Archipel, Juan-Fernández-Archipel, Kermadecinseln, Marquesas-Inseln, Neuseeland, Norforkinsel, Osterinsel (Rapa Nui), Peru, Pitcairn Gruppe, Queensland, Seychellen, Süd-Afrika, Süd-Australien, Tasmanien, West-Australien 
Meerestiefe:
1 - 95 Meter 
Größe:
5 cm - 11 cm 
Temperatur:
°C - 30°C 
Futter:
Aas, Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material), Herbivor (pflanzenfressend), Karnivor (fleischfressend), Muschelfleisch, Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Seepocken (Rankenfüßer) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-08-09 09:21:05 

Haltungsinformationen

Von Australien über Süd-Afrika nach Süd-Amerika wird diese extreme flinke Felsenkrabbe beobachtet und sie ist in der Tat auch nur sehr schwierig zu fangen.
Den Tag verbringen die Krabben in felsigen Höhlen und begeben sich erst in der Dunkelheit auf Futtersuche, diese gepanzerten Ritter verspeisen beinahe alles, was ihnen vor ihre kräftigen Schere gelangt, Aas, jegliches zu überwältigende Zooplankton und auch Algen, durch diese vielseitige Kost muss die Krabbe nur selten hungern.

Auf ein Meerwasseraquarium mit dem typischen Besatz ist Leptograpsus variegatus aus dem oben genannten Grund absolut ungeeignet.
Dennoch kommt die Krabbe auch dem Menschen zu Gute, aber anders als zunächst gedacht. Wird die schnelle Krabbe gefangen, so wird ihr Fleisch regelmäßig als "Angelköder" für Fische.

Wird die Krabbe auf ihrem felsigen Biotop gestört, so kann sie sich blitzschnell durch seitliche Bewegungen "aus dem Staub" machen.,
Männchen besitzen deutlich größere und kräftigere Scheren als die Weibchen.

Neben der abgebildeten lilafarbenen Form (östliche Purpurform), hier ist der Carapax violett-lilafarben mit hellen Flecken und dunklen, stahlgrauen Markierungen versehen,
existiert auch eine südliche bzw. westliche Form, die sogenannte orangefarbene Form, bei der der Carapax gelbgrün ist und rötlich-gelbe Markierungen aufweist.

Synonyme:
Cancer variegatus Fabricius, 1793
Grapsus personatus Lamarck, 1818
Grapsus planifrons Dana, 1851
Grapsus strigilatus White, 1842
Leptograpsus ansoni H. Milne Edwards, 1853
Leptograpsus gayi H. Milne Edwards, 1853
Leptograpsus verreauxi H. Milne Edwards, 1853
Sesarma pentagona Hutton, 1875

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