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Corallium konojoi Rote Koralle

Corallium konojoi wird umgangssprachlich oft als Rote Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Japan

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. James Davis Reimer, Japan Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11404 
Wissenschaftlich:
Corallium konojoi 
Umgangssprachlich:
Rote Koralle 
Englisch:
Red coral 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Coralliidae (Familie) > Corallium (Gattung) > konojoi (Art) 
Erstbestimmung:
Kishinouye, 1903 
Vorkommen:
Japan, Okinawa, Philippinen, Ryūkyū-Inseln 
Meerestiefe:
150 - 400 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
4°C - 12°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Nahrungsspezialist, Plankton, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang III (Individuen oder entsprechende Produkte aus dem genannten Land benötigen eine Ausfuhrgenehmigung, aus anderen Ländern ist ein Herkunftszertifikat notwend) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Corallium abyssale
  • Corallium bathyrubrum
  • Corallium bayeri
  • Corallium borneanse
  • Corallium boshuense
  • Corallium carusrubrum
  • Corallium ducale
  • Corallium gotoense
  • Corallium halmaheirense
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-19 15:49:06 

Haltungsinformationen

Literaturfundstelle:
Journal of Marine Biology
Volume 2012 (2012), Article ID 519091, 14 pages
http://dx.doi.org/10.1155/2012/519091
Research Article
Histological Examination of Precious Corals from the Ryukyu Archipelago
Masanori Nonaka, Masaru Nakamura, Makoto Tsukahara, and James Davis Reimer

Corallium konojoi ist eine Tiefseekoralle, die nur in den Gewässern um Japan und den Philippinen heimisch sind, und dort auch nur in sehr großen Tiefen vorkommen.
Diese Korallen lassen sich nur mit einem Tiefsee-U-Boot filmen und zur Bestimmung und Untersuchung einsammeln.
Je nach Wassertiefe und Meeresumgebung wird die Koralle auch gelegentlich mit Fischernetzen angelandet.

Daher werden auch nur sehr wenige Menschen das Glück haben, die azooxanthellate Koralle einmal persönlich im lebenden Zustand zu sehen.

Korallen der Familie Coralliidae sind bekannt für ihre roten oder rosafarbenen Skelette, die seit der Antike als Ornament, in der Medizin, für Talismane und als Währung verwendet wurden. Daher gelten sie als "kostbare Korallen" und wurden im Mittelmeer routinemäßig seit mindestens 5000 Jahren geerntet.
Der erste Datensatz des Sammelns kostbarer Korallen in Japan stammt aus dem Jahr 1812, ein Fischer fand eine kostbare Koralle, die sich in sein Netz verfangen hatte.
Die Ernte dieser Korallen geht in den Regionen Kochi, Kagoshima und Okinawa in Japan bis zum heutigen Tag

Trotz aller Schönheit und Ausdauer bei der Bearbeitung sollten man darüber nachdenken, ob für diese Korallen nicht das Gleiche gelten sollte wie für Elefanten (Elfenbein), lieber die Tiere am Leben lassen!

Weitere interessante Informationen über Korallen der Familien Coralliidae und Paracoralliidae finden Sie in dem Bericht "Histological Examination of Precious Corals from the Ryukyu Archipelago", den wir verlinkt haben.

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