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Paracorallium japonicum Rote Koralle

Paracorallium japonicum wird umgangssprachlich oft als Rote Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11399 
Wissenschaftlich:
Paracorallium japonicum 
Umgangssprachlich:
Rote Koralle 
Englisch:
Red coral 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Coralliidae (Familie) > Paracorallium (Gattung) > japonicum (Art) 
Erstbestimmung:
Kishinouyi, 1903 
Vorkommen:
China, Hawaii, Japan, Okinawa, Ryūkyū-Inseln, Taiwan, Vanuatu 
Meerestiefe:
100 - 300 Meter 
Größe:
30 cm - 80 cm 
Temperatur:
3°C - 14°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Meeresschnee , Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang III (Individuen oder entsprechende Produkte aus dem genannten Land benötigen eine Ausfuhrgenehmigung, aus anderen Ländern ist ein Herkunftszertifikat notwend) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-19 15:49:34 

Haltungsinformationen

Korallen der Familie Coralliidae sind bekannt für ihre roten oder rosafarbenen Skelette, die seit der Antike als Ornament, in der Medizin, für Talismane und als Währung verwendet wurden. Daher gelten sie als "kostbare Korallen" und wurden im Mittelmeer routinemäßig seit mindestens 5000 Jahren geerntet.
Produkte aus Corallium rubrum (Linnaeus, 1758) wurden von einem Steinzeit-Denkmal, ca. 25.000 Jahre alt, in Deutschland gefunden, kostbare Korallen und Muscheln wurden gefunden in Lausanne, Schweiz [entdeckt, die auf etwa 30.000 Jahre taxiert wurden.
Der erste Datensatz des Sammelns kostbarer Korallen in Japan stammt aus dem Jahr 1812, ein Fischer fand eine kostbare Koralle, die sich in sein Netz verfangen hatte.
Die Ernte dieser Korallen geht in den Regionen Kochi, Kagoshima und Okinawa in Japan bis zum heutigen Tag

Paracorallium japonicum oder Corallium japonicum, wie diese Tiefseekoralle früher genannt wurde, ist keine Koralle für ein tropisches Meerwasseraquarium, sie hat aber in den asiatischen Ländern eine lange Tradition, da aus dem toten Korallengewebe Schmuckstücke gefertigt wurden und sogar ganze geschnitzte und polierte Reliefe, wie auf der Seite von Alamy bestaunen kann:

http://www.alamy.com/stock-photo-carved-and-polished-gemstone-momo-coral-corallium-japonicum-in-taipei-47471850.html

Trotz aller Schönheit und Ausdauer bei der Bearbeitung sollten man darüber nachdenken, ob für diese Korallen nicht das Gleiche gelten sollte wie für Elefanten (Elfenbein), lieber die Tiere am Leben lassen!


Weitere interessante Informationen über Korallen der Familien Coralliidae und Paracoralliidae finden Sie in dem Bericht "Histological Examination of Precious Corals from the Ryukyu Archipelago", den wir verlinkt haben.


Synonym: Corallium japonicum Kishinouyi, 1903:

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