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Idiotropiscis australe Zwerg-Nadelpferdchen

Idiotropiscis australe wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Nadelpferdchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11323 
AphiaID:
314681 
Wissenschaftlich:
Idiotropiscis australe 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Nadelpferdchen 
Englisch:
Southern Little Pipehorse, Southern Pygmy Pipehorse 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Idiotropiscis (Gattung) > australe (Art) 
Erstbestimmung:
(Waite & Hale, ), 1921 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
4,5 cm - 5,5 cm 
Temperatur:
0°C - 27°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-06 16:42:17 

Haltungsinformationen

Wie der englische Name schon deutlich aussagt, handelt es sich bei diesen nur in West-Australien (Carnac Island) und Süd-Australien (vom Kap Jarvis und dem St.-Vincent-Golf), endemisch vorkommenden besonderen Tieres, um ein Lebewesen, dass zur Hälfte eine Seenadel und zur anderen Hälfte ein Seepferdchen ist.
Der Deutsche Name Zwerg-Nadelpferdchen unterstreicht dies noch einmal sehr deutlich.

Mit den vielen kleinen Hautauswüchsen und seiner Camouflage kann sich das Nadelpferdchen nahezu perfekt in Korallen, Rot- und vor Kalkalgen und in Seegraswiesen verstecken, was für diese Art überlebenswichtig ist, da es sonst als Zwischenhappen für gierige, größere Fische herhalten müsste.

Idiotropiscis australe bewohnt semi-exponierte felsige Riffe, die mit größeren Beständen von roten Algen oder Bryozoonbänken bedeckt sind, auch aufgrund seiner geringen Eigendynamik ist dieses Tierchen sehr standorttreu.
Einige Tiere, die über einen Zeitraum von acht Jahren beobachtet wurden beobachtet, blieben in den gleichen kleinen Abschnitten des Riffs über lange Zeiträume, dies bis zu ca. 8 Monaten.

Das standorttreue kleine Nadelpferdchen ist farblich variabel, aber eher schlicht gefärbt, manchmal mit dunklen Balken auf den Körperseiten,
ihre Rückenflosse ziert oft ein brauner Fleck.
Weibchen haben eine dunkle Bräune, sie aber auch können grün oder gelb bis weißlich sein, die Männchen sind in der Regel weißlich, hellblau mit dunklen Balken auf der Seite und einem hellen, scharlachroten Schädel.

Der Name des Zwerg-Nadelpferdchen stammt aus dem Griechischen, Idio steht für "individuell, persönlich" und tropikos für "Figuren drehend", der Artname "australe" kommt aus dem Lateinischen, australis bedeutet "südlich" und bezieht sich auf die Typuslokalität im südlichen Australien.

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