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Plectroglyphidodon lacrymatus Juwelen-Riffbarsch

Plectroglyphidodon lacrymatus wird umgangssprachlich oft als Juwelen-Riffbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1125 
Wissenschaftlich:
Plectroglyphidodon lacrymatus 
Umgangssprachlich:
Juwelen-Riffbarsch 
Englisch:
Whitespotted devil, Jewel Damsel 
Kategorie:
Riffbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Plectroglyphidodon (Gattung) > lacrymatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1825 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bali, Banggai-Inseln, Caroline-Atoll, Celebesesee, Chagos-Archipel, China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Iran, Japan, Jemen, Jordanien, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Komoren, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Maumere, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, New South Wales, Nördliche Mariannen, Ogasawara-Inseln, Ost-Afrika, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Raja Ampat, Rapa, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Tansania, Togian-Inseln, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Vietnam, Weihnachtsinsel , West-Australien, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 40 Meter 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-09-30 19:24:19 

Haltungsinformationen

Die Aufnahme zeigt ein Exemplar bei Thomas Lage in Menden.

Aquaristisch eher einzustufen wie andere kleine Riffbarsche.
Von Klaus Schatz kam die Identifizierung:

Früher Paraglyphidodon lacrymatus,
Jetzt: Plectroglyphidodon lacrymatus,

das Bild zeigt ein juveniles Tier.

Weiterführende Links

  1. Fishbase

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

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Allgemein

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Erfahrungsaustausch

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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Plectroglyphidodon lacrymatus

sandanemonen am 28.01.18#1
Ich halte einen dieser Riffbarsche einzeln seit ca. 5 Jahren in einem 450l Riffaquarium.
Habe meine eher spontane Entscheidung zu diesem Tier spätestens nach einem Jahr bereut, denn er entwickelte sich wirklich sehr aggressiv und territorial im Verhalten. Er beißt mir beim Beckenreinigen schonmal in die Hand und der Scheibenreiniger ist sein ärgster Feind. Das liegt vielleicht auch an den Mitbewohnern des Beckens- insbesondere mag er den Kohledoktor - Ctenochaetus strigosus oder Goldringborstenzahn-Doktor überhaupt nicht. Bis zum äußersten wird jedoch nicht gegangen, es bleibt nur bei der Antipathie und dem Jagen beim Fressen in unmittelbarer Nähe.
Es war zu beobachten interessant, wie die Tiere in der Natur leben, ich beobachtete diese Fische in Tansania beim Schnorcheln und Tauchen in ihrem Verhalten genauer. Die Tiere waren standorttreu über einem kleinen, wohl auch selbst angelegten und vehement verteidigten "Algengarten", "Algenzüchter" also, sie pflegen einen kleineren Bereich von algenbewachsenen Felsen. Reviere selbst waren nicht mal einen qm groß, aber wenn ich als Schnorchler mich näherte, kamen die schon aufgestiegen und setzten Drohgebährden ein.
Meine Vermutung also: dieser paßt nicht mit Fischen mit wohl ähnlichem Nahrungsfeld zusammen. Ähnlich, wie eben der Borstenzahndoktor - und der Salarias fasciatus -Juwelen-Felshüpfer, da vermutlich gleiches Habitat und gleiche Nische.
Von der zu erwartenden Endgröße würde ich wohl eher 8-9 cm angeben. Wenn aufgeregt blitzen die goldgelben Augen schon aus der Dunkelheit seiner Höhle.
Ansonsten ist der Fisch absolut robust und pflegeleicht, er frißt problemlos jedes Flockenfutter oder Granulat eigentlich von Anfang an.
So niedlich und interessant dieser Raufbold als winziges juveniles Tier mit seinen blauen "Sternchen" auch aussieht-er wird schnell größer, farblich dann wenig attraktiv - nur dunkles braun - und äußerst aggressiv. Zum Beobachten des Verhaltens bei obig genannter Einrichtung des Beckens und ohne Konkurrenten vielleicht interessant, für das normale "Mixed"-Becken jedoch problematisch.
Nie wieder.

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