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Dunckerocampus pessuliferus Sulu-Seenadel, Gelbband-Seenadel

Dunckerocampus pessuliferus wird umgangssprachlich oft als Sulu-Seenadel, Gelbband-Seenadel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 250 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
1111 
Wissenschaftlich:
Dunckerocampus pessuliferus 
Umgangssprachlich:
Sulu-Seenadel, Gelbband-Seenadel 
Englisch:
Yellowbanded Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Dunckerocampus (Gattung) > pessuliferus (Art) 
Erstbestimmung:
Fowler, 1938 
Vorkommen:
Australien, Bali, Banggai-Inseln, Indischer Ozean, Indonesien, Papua, Philippinen, Sulawesi, Sulusee, Wallis und Futuna, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
15 - 44 Meter 
Größe:
bis zu 16cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 250 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-07 09:34:37 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Dunckerocampus pessuliferus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Dunckerocampus pessuliferus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Dunckerocampus pessuliferus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Dunckerocampus pessuliferus Fowler, 1938

Der Körper ist orange, rostbraun bis schwarz , mit schmalen gelben Ringen. Wie alle Fahnenschwanz-Seenadeln ist die Schwanzflosse fächerförmig. Die Schnauze ist lang und pipettenartig. Die Seenadel bevorzugt in der Natur schlammigen Meeresboden in der Nähe von einzeln stehenden Korallenstöcken, sowie Bereiche die ruhiger sind, d.h. die nicht vom Wellenschlag beeinflusst werden. Gefressen werden kleine Krebschen, überwiegend Copepoden. Die Sulu-Seenadel lebt als erwachsenes Tier meist paarweise zusammen, das Männchen übernimmt die Brutpflege und trägt den Laich bis die Larven schlüpfen an der schwammartig veränderten Bauchseite mit sich herum.

Eine zarte Seenadel, die schon nachgezogen wurde.
Sollte in einem Becken mit nicht zu grossen Fischen gehalten werden, je mehr lebendes Gestein anfänglich im Becken ist, um so besser. sonst sollte man unbedingt darauf achten, dass die Seenadeln Futter annehmen.

http://www.nachzuchtenregister.de/D-pessuliferus/d-pessuliferus.htm

Synonym: Doryrhamphus pessuliferus (Fowler, 1938)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Tigerente am 19.03.10#2
Ich halte ein Pärchen dieser wunderschönen Seenadeln seit 2 Monaten in meinem Riffbecken ohne Probleme. Sie fressen Frostfutter wie Mysis und Artemien, bekommen aber auch einmal pro Woche lebende Copepoden, die sie dann in allen Ritzen und Spalten des Lebendgeteins aufspüren. Von den anderen Beckenbewohnern lassen sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen und auch in einer etwas stärkeren Strömung sind sie sehr elegante Schwimmer.
mbb am 20.02.06#1
Geschlechtsunterschied: keiner

geschlechtswandel: nein
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Dunckerocampus pessuliferus

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