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Haltungserfahrungen

Chromis viridis thumbnail

Klassenprojekt @ Chromis viridis am 10.11.05

von Markus Köchle:

sonstige Namen des Fisches:
englisch: Blue green damselfish

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 10
Länge des gehaltenen Tieres: zwischen 3 und 6 cm
max. Länge (ausgewachsen): ???
Zeitraum der Pflege: seit 6.8.02
Herkunft : ?
Beckengröße: 432 Liter
Lichtleistung (gesamt): 336 Watt
Strömung: ca. 400 Liter/Stunde

Infos zur Ernährung:
nimmt gerne Trocken- und TK-Futter inzwischen auch Flockenfutter

Infos zum Becken:
zieht sich nachts in Ritzen/Höhlen im Verbau zurück

Infos zum Sozialverhalten:
ist ein Schwarmfisch, ich halte 10 Tiere ohne daß Probleme auftreten

Infos zur Krankheitsanfälligkeit:
erscheint mir recht robust, was Krankheiten angeht

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 1

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von Michael Hanning:

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: keines mehr (bis zu 9 Stück)
Länge des gehaltenenen Tiere: zwischen 7 und 9 cm
max. Länge (ausgewachsen): ca 10cm
Zeitraum der Pflege: ca 1,5 Jahre
Herkunft : ?
Beckengröße: benutze 1000 Liter
Lichtleistung (gesamt): 1700 Watt auf insgesamt 2700 Liter(nur 1000 wurden von den Cromis genutzt)
Strömung: ca. 25000 Liter/Stunde

Infos zur Ernährung:
Liebt Lebendfutter, mag Frostfutter und nimmt zur Not auch Flockenfutter. Ich ziehe da dann Gefriergertocknetes vor. Zur Erhöhnung der laichbereitschaft empfiehlt sich eine mehrmalige Fütterung pro Tag.

Infos zum Allgemeinen:
Lebt direkt in Acroporastöcken von 20 cm Göße aufwärts. Liebt es über dem Korallenstock im freien Wasser zu stehen. Obwohl sie den Korallen sehr nahe kommen schaden sie den Korallen gar nicht, auch wenn sie den ganzen Tag darin sitzen. Große Korallenstöcke werden wie ein Revier verteidigt. Männchen sind sehr territorial und ich glaube alle Fische werden nach einer gewissen Zeit Männchen. Zumindst erschien es mir so wie als wenn es immer mehr Männchen wurden. Zum Schluß laichte der "Grand Chef" nur noch mit 2 Damen. Vorher waren das mal 6 von 9 Tieren. Die Reviere der einzelnen Tiere sind stark von der sozialen Stellung abhängig. Ein dominates Männchen beherrscht auch mal einen halben Kubikmeter, allerdings kommen andere Männchen nur mit 10 -20 cm Abstand zum Lieblingsversteck des nächsten Männchen aus. Die Weibchen verhalten sich wie die schwachen Männchen. Die schwachen Männchen tarnen sich gerne als Frauen und machen dann schnell im Revier des Chef´s mit seinen Damen rum. Ihr Laichplätze wurden nur äußerst selten von den Weibchen angesteuert und deshalb bedienten sie sich alle dieses Tricks. Die Weibchen meiden die Reviere der Männchen einzeln und tauchen im Schwarm vor den Balzattacken des Chefs ab. Er verliert sie aus den Augen und folgt dem falschen Tier!
Laichplätze sind ein paar Tage veralgte Glasscheibenstücke für eine kurze Zeit. Der Aufwuchs sollte nicht zu dick werden. Die Fische benötigen zum koordinieren Strecken von guten 30 cm an der Scheibe wo dieser Algenaufwuchs ist. Das Männchen bewacht seinen Laichplatz sehr heftig und geht auf alles los was da kommen kann. Seeigel, Schnecken und auch große Docs werden hemmungslos angegriffen. Der Salarias war dem Angriff immer gewachsen, aber er verlor auch immer das Spiel. Also er wurde dann wenn ihm die Angriffe zuviel wurden veräppelt weil er an einen anderen Cromis virdis vom Chef weitergereicht wurde. Also er verfolgte nur ganz kurz den richtigen Fisch. Und dann war er ja auch schon weg von den Eieren. Also gewonnen hat immer der Revierinhaber der Cromis und verloren haben immer die anderen Cromis die dann für die Attacken des Chefs die Prügel bekamen. Okay da war dann schon vorher klar was abgehen wird! Der Salarias war aber der einzige der echt kein Interesse an den Eiern hatte. Auch wenn er mittendrin mal ein paar wegen den Algen mitgefressen hat. Aber geschmeckt haben ihn die nicht da er den Algen folgte und nicht den Eiern. Die Fraßspuren sind gut zusehen. Die Eier kann man auf Glasstreifen legen lassen, die man senkrecht an die Scheibe stellt. Wenn sie denn richtigen Aufwuchs bieten und die Scheiben geputzt sind dann nehmen sie diese Streifen gerne an. Die Eier kann man auch aus dem Wasser nehmen und in ein ähnliches Wasser umsetzen. Sie schlüpften dort dann auch mehrmals bei mir. Ich hatte nur keine richtigen Futtersorten. Ich werde es aber wieder versuchen.
Infos zum Sozialverhalten:
siehe oben

Chromis cyanea thumbnail

Klassenprojekt @ Chromis cyanea am 10.11.05

von Sabine Mülder:

Andere Namen: Blauer Chromis, engl.: blue chromis

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 5
Länge des gehaltenen Tieres: ca. 6-7 cm
max. Länge (ausgewachsen): ???
Zeitraum der Pflege: ca. 1 Jahr
Herkunft : Karibik
Beckengröße: 300 Liter
Lichtleistung (gesamt): 150 Watt
Strömung: ca. 4000 Liter/Stunde

Infos zur Ernährung:
nimmt gerne Trocken- und TK-Futter, in der Eingewöhnungsphase öfter mit kleinen Portionen füttern.

Infos zum Becken:
Korallenriffaquarium mit Versteckmöglichkeiten. Springt auch mal aus dem Becken, erhöhter Rand ist von Vorteil.

Infos zumSozialverhalten: Schwarmfisch, wo sich nach einiger Zeit ein dominantes Männchen entwickelt, der kleinere Artgenossen hin und wieder jagt.

Infos zur Krankheitsanfälligkeit:
hat öfter Probleme mit weißen Pünktchen, stressempfindlich , heikel in der Eingewöhnung

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades: 2

Ein sehr schöner Fisch, der aber nicht immer als Schwarm schwimmt, sondern sich auch mal in der Dekoration versteckt. Ist empfindlicher als andere Chromisarten.

Chaetodon kleinii thumbnail

Klassenprojekt @ Chaetodon kleinii am 07.11.05

von Markus Köchle:

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres: ca. 9 cm
max. Länge (ausgewachsen): ca. 15 cm
Zeitraum der Pflege: seit 31.1.03
Herkunft : ?
Beckengröße: 420 Liter
Lichtleistung (gesamt): 368 Watt
Strömung: ca. 4000 Liter/Stunde

eigene Erfahrungen mit der Ernährung des Fisches:
nimmt gerne TK-Futter, vor allem scharf auf Muscheln

eigene Erfahrungen mit dem Sozialverhalten des Fisches:
kein Problem gegenüber meinen anderen Fischen, verträgt sich sehr gut mit dem Zebrasoma veliferum. Wenn ich meine Schlangensterne mit Muscheln füttere versucht er (oft mit Erfolg, wenn der Schlangenstern die Muschel nicht schnell genug schützen kann bzw. an einer gut erreichbaren Stelle sitzt) die Muschel zu erbeuten.

eigene Erfahrungen mit der Krankheitsanfälligkeit des Fisches:
gilt zwar als anfälliger gegenüber Pünktchen, ich hatte aber nie Probleme

eigene Empfehlungen zur erforderlichen Beckenausstattung:
-

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 2

Aufgrund der Beckengröße und dem bereits vorhandenen Besatz habe ich von einer Paarhaltung abstand genommen.
Frißt Glasrosen (aber wie auch bei Lysmata wurdemanni oder rathbunae nimmt wahrscheinlich der Appetit auf Glasrosen bei entsprechend reichlicher anderer Fütterung ab). Dies war auch der Grund ihn einzusetzen und er hat sie bei mir auch dezimiert (zusammen mit erst 2 dann 4 wurdemannis, wobei der größte Teil vor dem Einsetzen der wurdemannis verschwand), wenn sie auch nicht ganz ausgerottet wurden. Ich füttere allerdings auch sehr gut und da langt er auch kräftig zu (wahrscheinlich mit ein Grund, daß die Glasrosen nicht ganz vernichtet werden)
Aber es muß unbedingt erwähnt werden, daß er auch an andere niedere Tiere wie Röhrenwürmer geht und wie alle Falterfische eigentlich eine Vorliebe für Korallen hat.
Die bei mir zugänglichen Röhrenwürmer hat er jedenfalls alle umgehend beseitigt.
Eigene Erfahrung (bisher) mit meinem Exemplar bezüglich Korallen: durchwegs sehr positiv - zuerst schien er nicht an Korallen zu gehen, aber nach zwei, drei Tagen begann er an manchen Korallen zu zupfen. Das hat sich allerdings nach mehreren Tagen wieder gelegt. Seitdem konnte ich keine Übergriffe mehr beobachten. Lediglich manche Korallen strecken ihre Polypen nicht mehr so stark raus, wie vor dem Einsetzen des Fisches (blaue Acropora, eine grüne Montiporaplatte - hier hat er als erstes gezupft - wobei sich dies hier inzwischen auch wieder bessert, etc.). Insgesamt hatte ich aber bisher keine sichtbare Schädigung oder Verlust an Korallen.
Nehme an, daß er aufgrund der guten Fütterung auch auf "Übergriffe" gegenüber Korallen verzichtet. Hoffe das bleibt so.
Berichte zur Haltung des kleinii (vor allem von Helmut Strutz und Jürgen Rathje) findet man auch mit dem Suchbefehl. Soll außerdem auch an Majanos gehen.

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von Kai H. :
Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres: ca. 7 cm
max. Länge (ausgewachsen): ca. 15 cm
Zeitraum der Pflege: seit Mai 02
Herkunft : Ostafrika
Beckengröße: 400 Liter
Lichtleistung (gesamt): 180 Watt
Strömung: ca. 4800 Liter/Stunde

eigene Erfahrungen mit der Ernährung des Fisches:
mit den gängigen Futtersorten kein Problem. Gerne Muscheln.

eigene Erfahrungen mit dem Sozialverhalten des Fisches:
rangelt allabendlich mit einem C. bispinosus, schwimmt viel mit einem Zebrasoma flavescens.

eigene Erfahrungen mit der Krankheitsanfälligkeit des Fisches:
erwies sich bei mir als hart bei einem Pünktchenbefall!
ein mit eingesetztes zweites Exemplar lies sich leider nicht akklimatisieren und starb nach wenigen Tagen.

eigene Empfehlungen zur erforderlichen Beckenausstattung:
-

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 2


Frißt Glasrosen und zupft an einer Lederkoralle. Meine Röhrenwürmer werden nicht belästigt. Eine Hydnophora und eine Trachiphylia mussten dem Fisch allerdings weichen: er scheint irgendwie eine Vorliebe für grüne Korallen zu haben.

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von Michael Mrutzek:

Wir haben viele dieser Tiere gegen Glasrosen probiert und dies mit Erfolg.
Aber...

In vielen Aquarien bekam er früher oder später Punkte.

Zudem:
Krusten
Wulstkorallen
Hammerkorallen
Sowie alle anderen Großpolypigen Steinies mussten entfernt werden.

Selbst einige Male gingen die Stoloniferen nicht mehr auf....pick,pickpick...

Geht sofort an jegliches Ersatzfutter, besonders TK

Ist durch seine Fresslust leicht aus dem Becken zu fangen.

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von Hajo:

seit November 2002 befindet sich ein Paar Ch.kleinii im Steinkorallenbecken.
Anfangs zeigten beide Tiere starkes Interesse an Acroporas. Das nahm in den
folgenden Monaten mehr und mehr ab. Heute picken sie nur noch gelegentlich
an den Ästen. Das sie ganz interessenlos geworden sind, kann ich nicht behaupten.
Es schadet aber den Korallen nicht wirklich.Möglicherweise erwischen sie nicht den ganzen
Polypen, sondern nur Teile seiner Tentakeln. Selbst Gorgonien lassen sie in Ruhe.
Das Problem mit den Punkten kann ich nur bestätigen! Auch meine beiden Tiere
hatten von Anfang an dieses Problem. Seit Dezember 2002 versuche ich mit UV der
Lage Herr zu werden. Mit mäßigem Erfolg! Die Punkte nehmen zwar ab, aber nach
meiner letzten Hochrechnung werden noch Monate in´s Land gehen, ehe das letzte
Pünktchen verschwunden ist. Mir ist es ein Rätsel, warum nur diese beiden
Fische Punkte bekommen und nicht die anderen im Becken befindlichen Tiere.
Möglicherweise reagieren Ch. kleinii mehr als alle anderen Fische allergischer
auf die verschiedensten Nesselgifte im Steinkorallenbecken. Parallelen gibt es
ja genug bei anderen Fischarten.
Übrigens, die beiden Falter hatte ich eigentlich zur Bekämpfung meiner Majanos
gekauft. Daraus ist leider nichts geworden. Nach mehreren "Geschmacksproben"
ist das Interesse gänzlich erloschen. Das heftige Schütteln nach dem Verzehr
deutet darauf hin, daß die Feueranemonen ihrem Namen alle Ehre machen.
Hajo

Cephalopholis miniata thumbnail

Klassenprojekt @ Cephalopholis miniata am 07.11.05

von IP:


Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres: ca. 15 cm
max. Länge (ausgewachsen): ca. 50 cm
Zeitraum der Pflege: ca. 24 Monate
Herkunft : Alle tropischen Riffe
Beckengröße: 750 Liter
Lichtleistung (gesamt): 500 Watt
Strömung: ca. 8000 Liter/Stunde


eigene Erfahrungen mit der Ernährung des Fisches:
Der Juwelenzackenbarsch ist ein Fleischfesser und einer der größten Räuber die man sich nur vorstellen kann. Am liebsten frisst er so viel, dass er nur noch in seiner Höhle auf der seite liegt und grad noch mit heftigem Atmen bei bewusstsein ist. Er frisst überwiegend Krebse, Garnelen, Muschelfleisch, Fische und Tintenfisch. Kleinere Exemplare nehmen auch Artemia und Mysis an während die größeren das Futter erst gar nicht beachten.
Juwelenzackenbarsche sind von Anfang an sehr scheu und gehen am ersten Tag kaum ans Futter. Aber bei gesunden Tieren ist es eigentlich nur eine Frage von ein - zwei Tagen bis er sich auf das futter stürzt. Da ist dann der Hunger größer als die Furchtsmile

Wichtig: der Miniata frisst alles was ihm ins Maul passt. Auch vor "stinkern" wie Mandarinfischen und Giftfischen (alle Rotfeuerarten) macht er keinen halt!


eigene Erfahrungen mit dem Sozialverhalten des Fisches:
Der Juwelenzackenbarsch kann mit robusten Fischen seiner größe leicht Vergesellschaftet werden. Auf Zackenbarsche anderer Art sollte man allerdings verzichten, es sei denn ihr Farbkleid unterscheidet sich total von dem des Juwelenzackenbarsches. Ich halte meinen Miniata zusammen mit einem Paddelbarsch, der doppelt so groß ist. Die beiden verstehen sich sehr gut und teilen zusammen eine Höhle. Ob das allerdings genausogut gegangen wäre, wenn der Paddelbarsch kleiner als der Miniata wäre, kann ich nicht sicher sagen.
Der Miniata ist ein sehr territorialer Fisch. Das ganze Aquarium wird als Revier angesehen. Doch dass er auf andere Fische wie Doktoren, Drücker o.ä. losgeht, konnte ich nicht beobachten. Eher gliedert er sich ein und sieht sich als "Leittier". Dieses Verhalten kann man auch gut beim Tauchen am Riff beobachten. Die Juwelenzackenbarsche liegen faul in der Höhle und achten lediglich darauf, dass keine anderen Zackenbarsche das Revier betreten.
Geht mal ein großer Drückerfisch in sein Höhle, wird dieser durch "freundliches" Kiemenklappen hochstellen zum verlassen des Ortes "gebeten". Zu beissereien ist es bisher nur mit einem barschartigen Fisch gekommen, der die gleiche Färbung hatte und den streit immer anzettelte.
Wer agressive Fische im Becken hat sollte wissen, dass es mit dem Juwelenzackenbarsch so lange gutgehen wird, bis dieser groß genug ist. Dann schliesst er das Thema einfach ab, indem er den Angreifer mit einem Schlag verschlingt.
Fische die von Haus aus zwar robust sind, aber nicht agressiv auf den Juwelenzackenbarsch reagieren, haben dabei nichts zu befürchten. Zu diesen Fischen zähle ich Drückerfische, Kaninchenfische, Doktorfische, Anemonenfische, Muränen, etc.
Juwelenzackenbarschekann man auch als sehr "launische" Fische mit großem Temprament bezeichnen.

Neuankömmlinge können sehr stark geschädigt werden. Das entscheidet der Fisch aber selber, denn es gibt Tiere die ihm nicht einen einzigen Blick würdig sind, und es gibt Tiere die er sofort zu jagen beginnt. Alles was klein ist und in die Kategorie "Mundgröße" fällt, wird solange gejagt, bis es verspeist ist.
Trotz seiner territorialen Eigenschaften passt der Miniata auf alle Riffbewohner auf, als wenn er sie bräuchte.

Der Juwelenzackenbarsch ist anfangs sehr scheu, was sich mit der Zeit ein wenig legt. Aber sein zwanghaftes "Versteckspiel" wird er sicherlich nie aufgeben. Bei der Fütterung schiesst er blitzschnell an die Oberfläche und wiederzurück in seine Höhle, mit dem Futter im Maul. Sein Verhalten kann man Nachts sehr gut beobachten.

An Korallen, Muscheln und andere sessile, niedere Tiere geht er nicht ran.


eigene Erfahrungen mit der Krankheitsanfälligkeit des Fisches:
Der Juwelenzackenbarsch ist sehr robust gegen Krankheiten. Oodinium und Cryptocarion konnte ich bis jetzt noch nie beobachten. Der Juwelenzackenbarsch zeigt keine Eingewöhnungsprobleme und ist relativ hart im nehmen.


eigene Empfehlungen zur erforderlichen Beckenausstattung:
Sehr viel Schwimmraum benötigt der Juwelenzackenbarsch nicht.Aber natürlich sollte das Becken angemessen groß sein, und Erweiterungsmöglichkeiten sind Empfehlenswert.
Da der Juwelenzackenbarsch viel frisst ist auch mit erhöhter Wasserbelastung zu rechnen. Auf eine ausreichende Abschäumung und sonstige Wasserreinigung (gegen Nitrat und Phosphat) ist zu achten. Meines Erachtens sollte man hier folgende Faustformel anwendenen: Bruttoliterzahl des Aquariums verdoppeln und daran die Leistung des Schäumers orientieren. Beispiel: 750 Liter Netto * 2 = 1500 Liter Abschäumer (gutes Fabrikat sehr wichtig).
Das Aquarium sollte immer gegen Ausbruch gesichert sein!
Zum Riffbau sollte noch gesagt werden, dass sich die Tiere gerne verstecken und ihnen deswegen auch viele Versteckmöglichkeiten geboten werden sollen.


eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 4


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Dieser Fisch eignet sich nicht für Anfänger, da er auch sehr, sehr ruppig gegen andere Fische werden kann. Zackenbarsche sind wie Panzer die von niemandem provoziert werden sollten. Wer vor hat kleinere oder größere, barschartige und agressive Fische zu halten, sollte auf den Juwelenzackenbarsch verzichten. Dieser Fisch schluckt seinen Angreifer einfach runter, ohne viel zu kauen.

Da dieser Fisch sehr selten im Handel anzutreffen ist, wird er von mir als Exot eingestuft. Er ist nicht schwer haltbar, hat aber doch einen sehr ausgeprägten Charakter. Hier spielt die Planung eine wichtige Rolle. Wer einen Juwelenzacki hat kann später mal nur noch bestimmte Fische dazusetzen. Aber die Eleganz mit der er sich bewegt, und sein prägendes Verhalten sind ausschlaggebend für diesen Fisch. Auf meiner Skala für "Interessantes Verhalten bei Fischen" bekommt der Juwelenzackenbarsch 10 von 10 Punkten.

Centropyge multicolor thumbnail

Klassenprojekt @ Centropyge multicolor am 07.11.05

von Klaus Schatz:

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 2
Länge des gehaltenen Tieres: ca. 6 cm
max. Länge (ausgewachsen): ca. 9 cm
Zeitraum der Pflege: ca. 14 Monate
Herkunft : Pazifik, Fiji - Hawaii
Beckengröße: 650 Liter
Lichtleistung (gesamt): 560 Watt
Strömung: ca. 17000 Liter/Stunde

eigene Erfahrungen mit der Ernährung des Fisches:
Centropyge multicolor nimmt gerne Trocken- und TK-Futter


eigene Erfahrungen mit dem Sozialverhalten des Fisches:
Ich habe Centropyge multicolor 2x als Einzeltier gehalten. Einer ist auf den Längssteg gesprungen und dort vertrocknet, der andere wurde von einem einzelnen Centropyge loricula kurz nach dem einsetzen getötet ohne daß ich eingreifen konnte

eigene Erfahrungen mit der Krankheitsanfälligkeit des Fisches:
Centropyge multicolor erscheint mir recht robust, was Krankheiten angeht


eigene Empfehlungen zur erforderlichen Beckenausstattung:
Centropyge multicolor schwimmt meist im freien Wasser. Nur zum Schlafen verstecken sie sich in der Dekoration


eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 1

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Centropyge multicolor frißt (in meinem Becken) keine NT an und ist friedlich zu allen Fischen.
Centropyge multicolor wird vereinzelt zu einem stolzen Preis aus den USA importiert

"Was ist das?"

keine