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Merulina scabricula - Steinkoralle


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Merulina scabricula
Deutsch: Steinkoralle
Vorkommen: Australien , Great Barrier Riff, Philippinen
Größe: 25 cm - 50 cm
Temperatur: 24°C - 27°C
Futter: Plankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium: ~ 150 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Merulina scabricula
Dana, 1846

Merulina Arten sind immer wieder mal in heimischen Riffaquarien zu finden. Sie werden zwar nicht mehr ganz so häufig angeboten, kommen aber über Import und teils auch Ableger in den Handel. Man muss aber schon danach suchen und gelten doch ein wenig als Liebhabertiere.

Sie ist nicht schwierig zu Pflegen, benötigt allerdings ein eher helleres Plätzchen. Die Strömung sollte nicht zu stark sein, aber durchaus turbulent.

Folgende Infos stammen von Chrysokoll der die Art pflegt:

Die Wuchsform ist abhängig von der Größe der Kolonie des Lichts und der Wasserbewegung. Im allgemeinen kann man davon ausgehen, das die Koralle zuerst krustig wächst um dann eine konzentrische Platte, welches frei ins Wasser reichen kann, auszubilden. Wenn die Lichtwerte (!) und Strömung stimmen und das Tier älter ist, werden Erhöhungen auf der Platte gebildet (Siehe Foto) auf denen nach einiger Zeit eine oder mehrere Platten ausbilden werden. Insgesamt wird die Koralle recht groß > 100 cm im Durchmesser.
Die Tentakeln werden nur Nachts ausgefahren, wobei es zwei verschiedene Formen der Tentakeln ausgebildet werden. Die meisten sind nur etwa 1 cm groß dazu gibt es welche die vermutlich Kampftentakeln sind. Diese können, in Abhängigkeit von der Strömung und ob es sich gestört füllt, recht lang werden (>15 cm). Bisher habe ich die Tentakeln aber immer in recht kockerer Formation gesehen und nicht so dicht stehend wie bei Favia gesehen.

Sie nesselt zwar, aber nur durch die Kampftentakeln werden andere Korallen geschädigt. Sie nesselt (nach meiner Erfahrung) aber nicht allzustark (nicht wie Galaxea). Sie selber wird durch Starkt nesselnde Steinkorallen genauso wie durch Scheibenanemonen, Cladiella sp. und Anemonen geschädigt. Stellen die durch Algen besiedelt wurden (nach Verletzungen) werden nur sehr schlecht wieder besiedelt. Insgesamt ein sehr schönes Tier, vor allem unter Blaulicht.

Folgende Madracis Arten gibt es/ Other Species:

Merulina ampliata
Merulina scabricula
Merulina scheeri

Hinweis: Farblich kommen sie auch in braun mit blauen Spitzen vor.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
SDMAS
keinekeine
Benutzer Kommentare (1)

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1 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Die abgebildete Merulina könnte eine Merulina ampliata oder M. scabricula sein. Ich denke eher an M. scabricula. Ich habe eine M. ampliata im Becken und habe keine Probleme mit der Koralle.
Sie kommt vom Roten Meer bis nach West-Pazifik vor.
Sie ist nicht schwierig zu Pflegen, benötigt eine helles Plätzchen und gut nnicht zu starke Strömung. Die Wuchsform ist abhängig von der Größe der Kolonie des Lichts und der Wasserbewegung. Im allgemeinen kann man davon ausgehen, das die Koralle zuerst krustig wächst um dann eine konzentrische Platte, welches frei ins Wasser reichen kann, auszubilden. Wenn die Lichtwerte (!) und Strömung stimmen und das Tier älter ist, werden Erhöhungen auf der Platte gebildet (Siehe Foto) auf denen nach einiger Zeit eine oder mehrere Platten ausbilden werden. Insgesamt wird die Koralle recht groß > 100 cm im Durchmesser.
Die Tentakeln werden nur Nachts ausgefahren, wobei es zwei verschiedene Formen der Tentakeln ausgebildet werden. Die meisten sind nur etwa 1 cm groß dazu gibt es welche die vermutlich Kampftentakeln sind. Diese können, in Abhängigkeit von der Strömung und ob es sich gestört füllt, recht lang werden (>15 cm). Bisher habe ich die Tentakeln aber immer in recht kockerer Formation gesehen und nicht so dicht stehend wie bei Favia gesehen.
Sie nesselt zwar, aber nur durch die Kampftentakeln werden andere Korallen geschädigt. Sie nesselt (nach meiner Erfahrung) aber nicht allzustark (nicht wie Galaxea). Sie selber wird durch Starkt nesselnde Steinkorallen genauso wie durch Scheibenanemonen, Cladiella sp. und Anemonen geschädigt.
Stellen die durch Algen besiedelt wurden (nach Verletzungen) werden nur sehr schlecht wieder besiedelt.
Insgesamt ein sehr schönes Tier, vor allem unter Blaulicht.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 09.08.2006 - 10:38  



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