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Stichodactyla haddoni - Teppichanemone


Stichodactyla haddoni. Eingestellt von KS


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Stichodactyla haddoni
Deutsch: Teppichanemone
Vorkommen: Australien , Fidschi, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Malaysia, Mosambik, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Vietnam
Größe: bis zu 65 cm
Temperatur: 24°C - 26°C
Futter: Artemia (Salzwasserkrebschen)\\, Kleine Fische\\, Muschelfleisch\\, Mysis (Schwebegarnelen)\\, Plankton\\, Stinte\\, Zooxanthellen / Licht\\
Aquarium: ~ 300 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel
Lesezeichen 38 Benutzer haben dieses Tier zu ihren Lesezeichen hinzugefügt

Haltung (Saville-Kent, 1893)

Hier gilt wie bei allen Anemonen:

Wenn der Fuss nicht verletzt ist, und die Wasserwerte stimmen, ist sie sehr gut einzugewöhnen.
Da sie sehr groß wird, sollte das Becken dementsprechend dimensioniert sein.
Nesselt sehr stark!
Lässt sich gut mit A. clarki und A. bicinctus vergesellschaften.

Kommt in den Farben grün und bisweilen lila bis blau in den Handel.
Die Anemone hat zwar Zooxanthellen, man sollte sie aber hin und wieder einmal füttern (Muschelfleisch, Krill groß,kleine Fische etc.).

Sucht sich seinen Platz selber, weshalb man sie nur auf den Bodengrund zu legen braucht.
Man sollte evtl. die Strömung abschwächen oder ganz abstellen, bis sich die Anemone befestigt hat.
Bitte wegen des Nesselgiftes viel Platz für diese Anemone berechnen.

Anmerkung von Manuela und Robert:
Vorsicht sollte geboten sein, wenn man Einsiedler pflegt.
In nur drei Tagen hat sich die Anemone drei dieser Einsiedlerkrebse einverleibt.
Anscheinend hatten die Einsiedler nicht aufgepasst und waren in die Anemone reingefallen.
Da die Anemone sehr stark "klebt" (nesselt), war es den Einsiedlern nicht mehr möglich, sich zu befreien.
Nach einigen Stunden spukte dann die Anemone das leere Einsiedlerhäuschen aus.
Vorher hatte uns aber der Händler versichert, dass es für die Einsiedler keine Gefahr wäre, und eine Anemone keine Einsiedler fressen würde.
Beim Einsetzen darauf achten, dass sie sehr nahe an den Steinaufbau plaziert werden sollte.
So hat sie Schutz und wird durch die Strömung nicht so leicht erfasst.
Sie sucht sich dann schon den passenden Platz, an dem es ihr gefällt.

Anmerkung von Daniel Walther:
Ich konnte bei meiner Haddoni 3-4 mal beobachten, wie ein Einsiedlerkrebs reingefallen ist.
Diese wurden immer von den Tentakel an den Rand der Anemone transportiert und konnten von da gemütlich wieder in die Freiheit marschieren.

Synonym: Stoichactis haddoni (Saville-Kent, 1893)

Sytematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Actiniaria (Order) > Nynantheae (Suborder) > Thenaria (Infraorder) > Endomyaria (Superfamily) > Stichodactylidae (Family) > Stichodactyla (Genus) > Stichodactyla haddoni (Species)

Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Marubis Haltungsempfehlungen
Kölle Zoo Karlsruhe
Kölle Zoo Stuttgart
Kölle Zoo München
Trans Marine
MasterFisch
Korallen-Outlet GbR
www.ReefNature.de
Benutzer Kommentare (12)

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11 Ogno
Dabei seit : 06.05.2012
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 1
Vor ein paar Tagen hatten wir geschrieben, dass wir einen unserer Kofferfisch vermissen.
Am nächsten Tag lag neben unserer Teppichannemone Reste, aus welchen man schliessen könnte, dass es unser kleiner Kofferfisch gewesen sein könnte.
Heute morgen hat sich der Verdacht bestätigt, in dem wir dazu stießen, als unsere weiße Teppichanemone einen unserer Kaiserfische "verschlang"! Er schaute, schon ganz erblasst (vom Gift vermute ich) nur noch mit dem Vorderleib und Kopf aus dem Mund der Anemone heraus.
Nach Lesen im Netz schliesse ich darauf, dass sich die Anemone die beiden Fische aus Hunger geschnappt und deshalb verspeisst hat.
Obwohl wir sie regelmäßig (täglich) füttern!

Wir sind immer noch geschockt.

Die Anemone muss nun wieder ausziehen!
    Beitrag vom 23.05.2012 - 12:41  
9 george
Dabei seit : 03.08.2008
Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 5
Seit über einem Jahr pflege ich dieses wunderschöne Tier.
Da meine Kupferanemone in Strömungspumpe geriet und verendete suchte ich einen Ersatz für meine Amphiprion ocellatis. Die Beiden beachten sie aber bis zum heutigen Tag überhaupt nicht!
Wie in den anderen Beiträgen erwähnt, muss man jedoch mit Verlusten an Beckeninsassen rechnen.
So "verspeiste" sie im Laufe des Jahres meine Zitronenwächtergrundel sowie meine Lysmata wurdemanni. Auch meine beiden Kardinalsgarnelen sind nicht mehr da.
Die Putzergarnele kann sich jedoch ohne Probleme über die Anemone bewegen!
Vor einigen Tagen passierte etwas, womit ich niemals gerchnet hätte - die Anemone verleibte sich meinen Riffdachseeigel ein, der wahrscheinlich auf sie gefallen war.
Ich entdeckte ein ganzes Knäul Stacheln in einer glibberigen Masse auf der Anemone. Nach 2 Tagen
entledigte sich die Anemone des Kalkskelettes.
Füttern tue ich das Tier gelegentlich mit einer Muschel bzw. mit einem kleinen Fisch.
Auf dem hochgeladenen Foto sieht man das frisch ausgestülpte Kalkskelett.


Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 18.02.2011 - 11:51  
8 levoe
Dabei seit : 30.03.2009
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 1
Hallo,
pflege dieses wunderschöne Tier seit ca einem halben Jahr. Ist ein sehr schönes Tier, welches jedoch sehr groß wird. Gestern hat sie mein 12cm großes Miracelbarchweibchen verspeist. Ging sehr schnell und heute spuckte sie die Reste wieder aus.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 10.01.2010 - 16:39  
7 taucher
Dabei seit : 30.07.2009
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 1
Hab die Anemone mittlerweile seit 5 Jahren im Becken, einmal hat sich ne Grundel verirrt.
Hat schon etliches überstanden.
Sehr Standort treu wandert so gut wie nie.


Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 30.07.2009 - 22:45  



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