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Hapalochlaena lunulata - Blauringkrake


1 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Hapalochlaena lunulata  

Deutsch:
Blauringkrake  


Größe:
bis zu 7 cm  

Temperatur:
 

Futter:
Krabben, Nahrungsspezialist  

Aquarium:

Schwierigkeitsgrad
erfahrenen Aquarianern vorbehalten  




Haltung Hapalochlaena lunulata und Hapalochlaena maculosa sind nur schwer zu unterscheiden. BEIDE Blauringkraken sind extrem giftig!!! Blauringkraken sind im Gegensatz früheren Behauptungen zwar nicht angriffslustig. Ihr Biss kann jedoch für den Menschen tödlich enden. Über Unfälle mit Todesfolge (wenn auch nicht unter Aquarianern) wurde bereits mehrfach berichtet. Das Gift besteht aus zwei Komponenten (Maculotoxin und Hapalotoxin) und lähmt Muskeln und Nerven. Ein Bruchteil eines Gramms hiervon kann für den Menschen tödlich sein. Deshalb sollte man äußerste Vorsicht walten lassen... Blauringkraken sind und bleiben kein Tier für Jedermann oder für Gemeinschaftsaquarien!

Futter: Diese Art ernährt sich von Krabben und Weichtieren und frisst – wenn sie jung ist – viel Artemia und Mysis. Später gern Schalentiere (z.B. Einsiedler) und mit zunehmender Größe auch ab und an eine Krabbe.
Links keine
Handel keine
Züchter keine
Benutzer Kommentare (1)

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1 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
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Die Hapalochlaena-Arten findet man an den Küsten von Philippinen bis nach Australien. Sie bevorzugen die flachen Küstenbereiche und halten sich verhältnismäßig häufig in kleinen Gezeitentümpeln am Ufer auf, wo sie nach Krustentieren (z.B. Krebse) jagen. Durch ihre intensive Warnfärbung fallen die Kraken auf und werden von naiven Menschen gerne angefasst. Durch diese Bedrohung intensivieren sie ihre leuchtend-blauen Ringe (H. maculosa, H. lunulata) oder Streifen (H. fusciata). Was den Menschen erst recht fasziniert.

Alle Arten dieser Gattung sind für ihr starkes Gift, welches sie mit dem Biss abgeben, bekannt. Es handelt sich hierbei um ein starkes Nervengift (Tetrodotoxin (TTX). Produzent dieses Giftes ist allerdings nicht das Tier selbst, sondern in den Speicheldrüsen (und Vorderdarm) lebende Bakterien. Auch in den Eiern der Kraken wurden TTX-produzierende Bakterien gefunden. Vermutlich werden diese weitergegeben.

Das Gift wirkt relativ schnell. Innerhalb der ersten 2 Stunden kommt es zu Lähmungen, vor allem in der Brustmuskulatur und dem Zwerchfell, was zum Atemstillstand führt. Es muss sofort eine Beatmung bis zum Nachlassen der Wirkung des Giftes durchgeführt werden. Dies kann je nach Menge des Giftes und Konstitution des Menschen bis etwa zu 10 Stunden dauern!

Zur Fortpflanzung legen die Weibchen der Kraken nur ein einziges Mal im Leben Eier, die sie an geschützten Stellen anheften oder sogar mit sich herumtragen und bewachen. Nachdem die Jungtiere geschlüpft sind, sterben die Mütter. Wie bei allen anderen Kopffüßern auch schlüpfen die Jungen als fertige kleine Kraken.

Schwierigkeitsgrad : einfach
    Beitrag vom 22.07.2008 - 08:09  



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