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Joerg Kokott
Dabei seit : 26.10.2004
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Ich kann mich bezüglich der Ernährung dieser sehr interessanten Gorgonie dem obigen Beitrag nicht anschliessen. Die Größe eines Lobstereies übertrifft bereits die Größe des Polyps, auch Staubfuttersorten sind meines Erachtens nach zu groß.
In meinen Augen ist diese Gorgonie ein Sedimentfressern, wobei äußerst kleines partikuläres Material gefangen und verwertet wird. In wie fern Phytoplankton aufgenommen und verwertet wird, ist schwer zu beantworten. Aufgrund der kleinen Polypengröße ist es ohnehin schwer, einen Futterreflex der Tentakel bzw. des gesamten Polypes zu beobachten.
Prinzipiell hat diese Gorgonie mit die kleinsten Polypen die ich bei azooxanthellaten Gorgonien kenne.
Diese Gorgonie schleimt recht viel ab, wobei die Schleimhaut schnell von Algen besiedelt wird, was an der bräunlichen Färbung des Schleimes sichtbar ist. Inwiefern dies mit der Beobachtung, dass diese Art empfindlich auf starke Lichteinstrahlung reagiert, übereinkommt, kann ich nicht beurteilen. Die Art steht in der Hälterungsanlage unter direktem HQI Licht, wobei die Gorgonie ca. 20 cm unter der Wasseroberfläche steht und der 2x 150 W HQI Strahler 50 cm oberhalb der Wasseroberfläche installiert ist.
Entsprechend ist eine starke, aber breite Strömung ein entscheidender Punkt bei der Haltung, wobei die Ausrichtung der Gorgonie wie bei allen fächerförmig oder 2-dimensional wachsenden Hornkorallen breitseitig zur Strömung erfolgen muß.
Mit die am schwersten zu haltende azoox. Gorgonie die ich kenne.
Schwierigkeitsgrad : sehr einfach |