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Acanthurus leucosternon - Pazifik Weißkehldoktor


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Acanthurus leucosternon
Deutsch: Pazifik Weißkehldoktor
Vorkommen: Indischer Ozean, Indonesien, Weihnachtsinseln
Größe: bis zu 30 cm
Temperatur: 23°C - 27°C
Futter: Algen, Artemia, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill, Löwenzahn, Mysis, Norialgen, Salat
Aquarium: ~ 1200 Liter
Schwierigkeitsgrad erfahrenen Aquarianern vorbehalten

Haltung Einer der wohl empfindlichsten Doktoren.
Von diesem wunderschönen Doktor kommen leider nur ganz wenige durch, vor allen in gut besetzten Riffaquarien oder Fischaquarien.
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass er empfindlich gegen Nesselgifte sein soll.
Das stimmt meiner Ansicht nach nicht, sonst würden viele, die ihn im vollen Korallenbecken halten, wohl eher Verluste haben.
Er ist eher empfindlich gegen klitzekleine Veränderungen.
Es reicht schon Kalkwasser hinzu zugeben und der Fisch bekommt Pünktchen.

Damit mich nun keiner falsch versteht, ich sehe ihn ab und an in diversen Becken schwimmen, was soviel heißt, dass er hin und wieder auch eine Weile überlebt.
Zur Haltung ließe sich noch sagen, dass er recht giftig gegenüber anderen Doktoren werden kann.
Der Weisskehldoc versucht oftmals der "Chef" eines Aquariums zu werden.
Einige schaffen es ihn zu halten, andere nicht.
Ich denke, man soll sich den Kauf gut überlegen. Er nimmt auf jeden Fall schnell Futter auf, von Salat über Frost - und Flockenfutter.
Am besten ist, wenn er Chef sein darf, dann reagiert er weniger anfällig, als wenn er unter Stress steht.
Man sollte zudem immer eine UV-Anlage am laufen haben, und das Wasser sollte möglichst die besten Voraussetzungen liefern.

Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
Hippocampus Bildarchiv
Aquaplanning4you OG
Nautilus Aquaristik
MasterFisch
Kölle Zoo Karlsruhe
keine
Benutzer Kommentare (43)

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39 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Also, ich habe mir Anfang/Mitte März 2011 nun zum zweiten mal A. leucosternon gekauft. Es hat nur 24 Stunden gedauert, bis er die Übergriffe von Kaninchen- und anderen Doktorfischen satt und sich kräftig gewehrt hatte. Danach war Schluß mit den Angriffen. Er fraß bzw. pickte in den ersten 4 Wochen nur Algen und lieber nur die die auf Steinen wuchsen. Mittlerweile frißt er wie alle anderen auch Trockengranulat (small).
Mit Pünktchen hatte ich nur in den ersten Tagen etwas Probleme. Allerdings halte ich auch viele Filtrierer (Muscheln (z.B. auf 150 Liter eine Pinctada margaritifera - Perlmuschel)), welche das Wasser prophylaktisch Keimfreier halten sollen. Eine kleine UV-Entkeimer hilft auch, wenn auch meine (für 250 Liter) für das Becken (3000 Liter) eigentlich zu klein sein sollte.
Wobei ich mitgeben möchte, dass ich in dem Becken in dem Zeitraum bei niedrigen N-Werten ein Problem mit dem P-Wert hatte, da ziemlich viele Doc's.
    Beitrag vom 27.04.2011 - 14:26  
36 Salzfreund
Dabei seit : 29.12.2008
Nach langen Überlegungen und lesen in verschiedenen Foren habe ich mich trotz Meinung vieler zum Thema anfälligkeit gegen alles was man an Parametern im Becken verändert für den Kauf dieses doch sehr schwimmfreudigen Genossen entschieden. Nach nunmehr einem Jahr kann ich sagen, das er bei mir einer der unempfindlichsten Fische im Aqua ist. Er ist sofort an Futter und hatte nach kurzer Zeit seinen Platz im Becken gefunden. Wasserwechsel, einbringen neuer Korallen, Zugabe von Balling, nichts davon verursacht bei ihm Pünktchen. Vielleicht habe ich mit meinem Exemplar auch einfach nur Glück!?
Allerdings finde ich ist eine UV- und/oder Ozonanlage bei diesem Fisch unverzichtbar!

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 10.11.2010 - 23:23  
30 BenKimmich

Dabei seit : 21.06.2007
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 7 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 46
Verträglichkeit des Weisskehldoktors
mit Palettendoktor: sehr gut
mit Hawaidoktor: gut
mit Fuscusdrücker: bedingt
mit Blaukopfkaiser: sehr gut
mit kleineren Fischen wie Preussenfischen, Putzerlippfischen, Korallenwächtern, Blenys, Spitzkopfkugelfischen oder Zwergkaisern: sehr gut

Das Becken muss gut eingefahren sein! (mind. 1 Jahr) damit wirklich konstante Werte vorhanden sind. Dann wird dieser Fisch auch bei sogenannten "schlechten Nährstoffwerten" und ohne UV oder Ozon Pünktchenfrei überleben.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 21.10.2009 - 08:08  
29 Schmulzo
Dabei seit : 30.04.2008
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 2 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 1
Ich halte den Weißkehldoktor seit ca. einem Jahr in meinem gut besetzten Korollen und Fischbecken und kann die schwierige Haltung dieses Fisches nicht bestätigen. Im Gegenteil, war er sogar einer der am einfachsten zu aklimatisierenden Doktorfische, der sofort nachdem er ins Becken kam nur eines kannte, fressen, fressen und nochmal fressen. Das einsetzen über längere Zeit und die damit verbundene ständige PH Wert Veränderung über mehrere Stunden in einem kleinen Eimer machen dem Fisch meiner erfahrung nach am meisten zu schaffen. Durch das permanente zugeben von Aquarienwasser in Verbindung mit der gleizeitigen Atmung des Fisches, lässt den PH Wert rauf und runter Pendeln,(kann jeder mal selbst testen), worauf der Weißkehl noch empfindlicher reagiert als andere seiner Artgenossen.
Einsetzzeit um diese Schwankungen zu vermeiden sollte nicht mehr als 20 Minuten betragen, dann muß das Wasser des Fisches an das Aquarienwasser angepasst sein und das Tier umgesetzt werden. Pünktchen hatte mein Weißkehl bis heute noch keine (jedenfalls keine die mir aufgefallen sind).
Trotz meinen guten Erfahrungen ist mir bewusst das es einer der schwieriger zu haltenden Fische ist und würde dieses fantastische Tier niemals einem Anfänger oder nicht so erfahrenem Aquarianer empfehlen.

Ektaten meines Aquariums:

- 1200 l Wasser
- reine T5 Beleuchtung 12X38 Watt
- Beleuchtungsdauer pro Tag: 30 Min blau / 8 Std voll / 30Min blau
- Großer gemischter Korallenbesatz Weich/Stein (ca. 50/50)
- Fische Besatz: 4 verschiedene Dokoren(Flavensis, Veliferum, Xanthurum, Weißkehl) ,10 Cromis, 1 Loricolus, 2 Clownfische, 1 Lippfisch, 2 Mandarin, 1 Rostratus, 2 Zitronengrundeln, 2 Langnasen Korallenwächter, 3 schwarze Schlangenseesterne, 3 Putzergarnellen, 2 Scherengarnelen, mehrere Einsiedlerkrebse, 1 grüner Schlangenseestern, 1 Sanddollar, 1 Sand Seestern, 1 Sand Seeigel , 1 Pfaffenhut Seeigel
- Bodengrund besteht aus ca. 10 cm Argonidsand
- Gestein ist 50/50 Riffgestein/Lebendgestein
- Technik: Kalkreaktor, Abschäumer, UV Anlage, Ozonisator, Seperates Filterbecken mit Tunze Pörderpumpe, Eine Tunze Strömungspumpe
- Spurenelemente: Strontium, Elementmix und Jod laut Herstellerempfehlung (keine Negativreaktion beim Weißkehl durch Spurenelementgabe festzustellen)
- Füttern täglich mit einem Fastentag bei bedarf und nach Gefühl zwischendurch einmal.

Im Becken ist eine absolute Harmonie, keine Streitigkeiten oder Stress. Bei Futtermangel, durch einen Diättag, werden, hauptsächlich die Doktoren, ein wenig Nervös und machen schon mal kleine Nachschwimmattaken, was aber durch eine Futtergabe sofort wieder aufhört und nicht wirklich als agressiv einzustufen ist.

Schwierigkeitsgrad : erfahrenen Aquarianern vorbehalten
    Beitrag vom 06.06.2009 - 16:24  



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