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Claus-Wilfried
Dabei seit : 07.02.2009
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Ich halte den Acanthurus olivaceus seit längerem. Meines erachtens ist er sehr gut einzugewöhnen und kaum anfällig für Krankheiten, er nimmt jegliche Art von Futter an, ob Norialge, Banane, Paprika usw.. Zudem brauch er ein ausreichend großes Becken, da er den ganzen Tag unterwegs ist und Rotalgen abnagt, zudem wird er ja recht groß. Zum Charakter ich denke er ist ein rechtfriedlicher Acanthurus, obwohl mein zweiter, den ich in wirklich schlechter Verfassung vom Händler erworben habe, zu Beginn äußerst Agressiv gegenüber den anderen Doktoren war. Vielleicht lag das an den anfänglichen Parasiten die er eindeutig besaß, die aber von der Putzergarnele und dem Putzerlippfisch bekämpft wurden. Die beiden exemplare die ich beherbergen darf scheinen ein empfindliches Gebiss zu haben, da sie dort recht häufig von den Putzergarnellen gesäubert werden, es ist auch der Fisch der am häufigsten gesäubert wird. Zum Mimikry verhalten, ich denke dies hat viel mit dem Sozialverhalten in der Doktorengruppe zu tun und mit der Becken größe. In meinem Becken hat sich der olivaceus einige mal dunkel gefärbt und wieder zurück, im größeren Becken bleibt er gelb. Ich kenne Aquatrianer die große gelbe Exemplare besitzen, die sich auch nach Jahren noch nicht gefäbt haben.
Schlussbetrachtung: Einer der Acanthurus-Doktoren die nicht so anfäälig sind, jedoch genügend Schwimmraum benötigen, meine subjektive Einschätzung kleine Exemplare benötigen min. 350 Liter, da das Becken nicht mit wächst, also nicht kaufen oder bei ersten Zeichen von letargischen Bewegungsschemata einem Aquarianer anvertrauen mit mehr Meerwasser. |