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Stylophora wellsi - Fingerkoralle
1 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Stylophora wellsi
Deutsch:
Fingerkoralle
Vorkommen:
Golf von Aden, Madagaskar, Rotes Meer
Größe:
0cm - 0cm
Temperatur:
22°C - 27°C
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium:
~ 500 Liter
Schwierigkeitsgrad
kein Anfängertier
Haltung
“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
Scheer, 1964
Stylophora-Korallen kommen im Roten Meer und in den
tropisch
en Bereichen des indischen Ozeans und im zentralen Indopazifik bis zu den östlich gelegenen Pitcairninseln vor.
Die Vorkommensgebiete von Stylophora wellsi beschränken sich auf das Rote Meer, den Golf von Aden und die südwestliche Küste Madagaskars.
Sie bildet klumpenförmige, knorrige Äste mit bis zu 40 mm Durchmesser und stumpfen Enden aus.
Farbe: einheitliche Cremefarbe
Lebensraum: Sie kommt nur in relativ flachen Bereichen vor, wo sie den zahlreichen Wellenbewegungen ausgesetzt ist und somit viel
Plankton
zu gespült bekommt.
Diese recht seltene Koralle ist nur an
Riff
kanten des Riffs etwas zahlreicher.
Hinweis zum Bild von Charlie Veron:
Stylophora wellsi sehen Sie in der Mitte des Bildes, die hellen, cremefarbenen, kleineren
Kolonie
n.
Links und rechts stehen zwei große Bestände von Pocillopora verrucosa (lilafarben und eine dunkle beige Farbe).
Korallen der
Gattung
Stylophora:
Allgemeines:
Taxonomen gehen heute von 18 Steinkorallenfamilien mit insgesamt über 100 Gattungen aus.
Die beiden Gattungen Montipora (über 70 Arten - Veron 2000) und Acropora (über 180 Arten - Veron 2000) gehören dabei zu den arten- und zahlreichsten.
Aber neben Montipora und Acropora ist natürlich auch Pocillopora sowie Stylophora für die Aquaristik interessant.
Die Gattung Stylophora umfasst folgende Arten.
Stylophora danae
Stylophora kuehlmanni
Stylophora madagascarensis
Stylophora mamillata
Stylophora pistillata
Stylophora subseriata
Stylophora wellsi
Eine Identifizierung der unterschiedlichen Stylophora ist nicht in jedem Fall leicht, wenn man sich mal die Bilder auf AIMS anschaut.
Die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen war und ist aufgrund der Anforderungen der Korallen an Wasserqualität und Beleuchtung in der Regel weit aufwendiger, als die der meisten
LPS
-Korallen und der zooxanthellaten Weichkorallen.
Daher kam auch erst mit den Möglichkeiten über Abschäumung und Lebendgestein eine bessere Wasserqualität zu erzeugen, sowie mit besserer Beleuchtung und besserer Calziumversorgung die dauerhafte Haltung und Vermehrung auf.
Seit die Haltung von
SPS
-Korallen für viele zum erreichbaren Ziel wurde, stehen zooxanthellate Weichkorallen kaum mehr im Hauptfokus der meisten Aquarianer.
Die Identifizierung von kleinpolypigen und großpolypigen Steinkorallen ist nicht immer einfach, trotz wirklich guter Werke wie den Buch von Veron, Corals of the World, oder der AIMS Seiten – vor allem da eine eindeutige Identifikation eigentlich anhand des Kalkskelettes vorzunehmen wäre.
Man darf auch nicht vergessen, dass viele Tiere im Aquarium nicht mehr so aussehen, wie in der Natur, und ihr Erscheinungsbild durch Strömung, Licht, sowie andere Einflüsse ändern.
Man muss allerdings festhalten, dass die Korallen der Gattung Stylophora so ein wenig in der Mitte liegen.
Sie sind zum Teil einfacher als viele Montipora und Acropora-Arten, wobei man ihnen allerdings die gleichen Bedingungen geben sollte.
Zu den wichtigen Parametern gehören:
Licht:
Alle kleinpolypigen Steinkorallen benötigen eine sehr hohe Lichtstärke.
Sie sollten daher bei durchschnittlicher Beleuchtung eher oben im Becken angesiedelt werden.
Wärme/Kälte:
Korallen der Gattung Stylophora vertragen längerfristig weder Wassertemperaturen unter 20 noch über 30 Grad.
Beide Fälle werden sie mit Ausbleichen quittieren.
Strömung:
Sie vertragen eine durchaus gute Strömung, wobei niemals der Pumpenauslass direkt auf eine Koralle gerichtet sein sollte.
Am besten sind wechselnde, eher turbulente Strömungsverhältnisse geeignet.
Wasserparameter:
Spurenelemente, (Kalzium 420-440 mg/L, Magnesium 1100-1300 mg/L, KH unter 8, Strontium 8 mg/L). Wasserwechsel: mind. 5% die Woche oder 10% im Monat.
Wasserqualität:
Möglichst dauerhaft stabiles und klares Wasser, gegebenenfalls rät sich eine Kohlefilterung oder Ozonisierung zur Beseitigung von Gelbstoffen an.
Der Eimervergleich (weiße, gleich große Behältnisse, in einem frisch angesetztes Wasser, im anderen Aquarienwasser) zeigt Ihnen schnell, ob Ihr Wasser im Aquarium so klar ist, wie frisches Wasser.
Acroporas mögen es nicht in einer gelben Brühe zu stehen.
Nitrat NO3:
weniger als 5 mg/L.
Phosphat PO4:
weniger als 0,1 mg/L besser sogar im Bereich von 0,01 mg/L.
Alle genannten Steinkorallen lassen sich durch
Fragment
ation vermehren.
Vergessen wir nicht den Aspekt des Tier – und Umweltschutzes den alle Korallenzüchter mittlerweile leisten.
Je mehr Ableger, desto weniger Entnahmen in der Natur.
Wobei sich ja auch da in den Jahren viel getan hat.
So werden heute bevorzugt Korallen aus Aquakultur angeboten und als Nachzuchttiere verkauft.
Systematik
Abteilung:
Gewebetiere
(Eumetazoa)
Unterabteilung:
Hohltiere
(Coelenterata)
Stamm:
Nesseltiere
(Cnidaria)
Klasse:
Blumentiere
(Anthozoa)
Unterklasse: Zoantharia
Ordnung: Steinkorallen
Wissenschaftlicher Name: Scleractinia
Weiterführende Links
Links
Handel
Züchter
AIMS
keine
keine
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