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Platax boersii - Goldener Fledermausfisch
1 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Platax boersii
Deutsch:
Goldener Fledermausfisch
Vorkommen:
Indonesien, Indopazifik, Neuguinea, Ost-Afrika, Philippinen
Größe:
bis zu 40 cm
Temperatur:
24°C - 28°C
Futter:
Futtergarnelen, Muschelfleisch, Plankton
Aquarium:
Schwierigkeitsgrad
erfahrenen Aquarianern vorbehalten
Haltung
Das Bild dieses erwachsenen Fledermausfisches gelang wiederum Martin Hablützl bei einem seiner Tauchgänge.
Aufnahmeort Misool, Raja Ampat, Indonesien
Junge, juvenile Fledermausfische sehen komplett anders aus, als die adulten, erwachsenen Tiere.
Bei den Jungtieren sind die Afterflossen und die Rückenflossen doppelt so hoch gezogen, wie der Körper beim Brustenflossenansatz.
Er erinnert mich an einen, in die Höhe gezogenen, gestreiften Süßwasser-Skalar.
Sie sind vom Grundton her gelbweiß und haben im Kopfbereich zwei schwarze, senkrecht verlaufende Bänder, von denen sich das zweite bis in die Brustflossen hinein zieht.
Von der Rückenflossenspitze bis zur Afterflossenspitze zieht sich ebenfalls ein durchgängiges schwarzes Band.
Das ältere Tier unterscheidet sich, wie man anhand des eingestellten Fotos erkennt, deutlich in Körperform und Farbe vom Jungtier.
Vielleicht erhalten wir noch ein Foto vom Jungtier zum Vergleich.
Boers Fledermausfisch, wie er auch genannt wird, ist ein Gruppenfisch, den man in einem dichten Gedränge im klaren Wasser über lebenden Korallen in Riffen und Lagunen antreffen kann.
Einzelne Tiere findet man auch in küstennahen Gewässern.
Er ernährt sich hauptsächlich von tierischem Zooplankton (Kleinstkrebse, kleinen Garnelen sowie Fischlarven), verschmäht aber auch Muschelfleisch und Krebsfleisch nicht.
Der Fledermausfisch lebt in Tiefen von bis zu 50 Meter.
Im Aquarium kann man ihn gut an Futterflocken gewöhnen, die von den Strömungspumpen durch das Becken gewirbelt werden.
Aufgrund seines geselligen Verhaltens müsste er mit mehreren Tieren der gleichen Art in einem Aquarium gehalten werden.
Hier gilt aufgrund der Größen der Tiere dann:
Entweder ein riesiges Becken zur Verfügung stellen, oder besser im Meer belassen.
av
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