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Hypoplectrus guttavarius - Hamletbarsch
3 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Hypoplectrus guttavarius
Deutsch:
Hamletbarsch
Vorkommen:
Bahamas, Florida, Honduras, West-Atlantik, Zentralatlantik
Größe:
bis zu 13 cm
Temperatur:
24°C - 27°C
Futter:
Artemia, Fische (kleine Fische), Krill, Mysis, Stinte
Aquarium:
~ 500 Liter
Schwierigkeitsgrad
kein Anfängertier
Haltung
Hypoplectrus guttavarius (Poey, 1852)
Haltung Allgemein:
Hameltbarsche sind Räuber, wie schon am großen Maul zu erkennen ist. In der Natur ernährt er sich von kleinen Fischen, Krebstieren und Garnelen. Im Aquarium nimmt er regelmäßig größeres Frostfutter wie Krill und Mysis, jeden 2. Tag entweder einen ganzen Stint oder eine Sandgarnelen, alles Frostfutter, zu sich. Flockenfutter wird in der Regel nicht angenommen!!
Etwas vorsichtig sollte man beim Nachsetzen von Fischen sein.
So hat er bereits eine Grundel, welche nahezu seine Länge hatte, wenige Sekunden nach dem Einsetzen erlegt. Aus dem „Altbestand“ ist lediglich eine andere, kleinere Grundel sein Opfer geworden. Neue Fische werden daher in der Regel erst nach Abschalten der Hauptbeleuchtung, also während der Nachtbeleuchtung eingesetzt. Seit dem gab es keinerlei Problem. Er ist nicht aggressiv, nur räuberisch. Er ist zwar ein Lauerjäger, der gerne unter einem Felsüberhang oder ähnlichem steht, bewegt sich aber auch recht häufig im Freiwasser des Aquariums.
Vor allem nachts, im Schein der LEDs, sieht man ihn immer mal wieder im Becken patrouillieren. Dann ist die Rückenflosse meist aufgerichtet.
Ich stufe ihn mal als scheu ein, da immer wieder Versteckmöglichkeiten in der Dekoration aufgesucht werden, wenn man zum Füttern mit einem Greifer in das Becken langt, oder wenn man sich zu schnell dem Becken nähert.
von Andre Luty:
Experten zweifeln derzeit, ob die Aufteilung in über 10 Arten der Gattung gerechtfertigt ist, oder ob die Tiere nicht generell große Farbabweichungen zeigen und alle Hypoplectrus unicolor zuzuordnen sind.
Hamletbarsche sind friedliche ca. 13 cm Länge erreichende Kleinfisch- und Garnelenräuber in Bodennähe. Sie lassen sich in kleinen Gruppen pflegen und wechseln als Zwitter ständig ihr Geschlecht. Dass allerdings ein Tier mit sich selbst ablaichen kann, halte ich für ein Märchen.
Classification:
Actinopterygii | Perciformes | Serranidae | Serraninae
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Züchter
Fishbase.org
keine
keine
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