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peter t.
Dabei seit : 18.05.2006
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Vor genau 3 Wochen half ich bei meinem Händler aus, um eine größere Menge von lebenden Tieren in die Hälterungsbecken zu setzen. Nachdem mehrere Beutel mit Meeresfischen in die Akklimatisierungsbecken gesetzt wurden, bemerkte ich einen ca. 2 cm kleinen Pygoplites diacanthus in einem der Lieferbeutel. Zuerst wollte ich diesen zu den anderen Fischen setzen, aber irgend etwas hielt mich davon ab. Ich beobachtete den kleinen Kerl, der aufgeregt in seinem Beutel schwamm. Tja, da überkam es mich! Ohne weiter nachzudenken, nahm ich ihn mit zu mir nach Haus. Nach mehrstündiger Akklimatisierung kam er zuerst in ein Laichbecken, das in dem Hauptbecken eingehangen wurde. Hier sollte er sich langsam eingewöhnen. Grund dieser Maßnahme war die Befürchtung, die Agressivität des C. acanthops würde ihn zusehr zusetzen. Da er aber in diesem Laichkasten keinerlei Nahrung annahm, entließ ich den kleinen Kaiser am nächsten Tag. Der C. acanthops ließ ihn in Ruhe, die Chry. parasema waren viel schlimmer, als ich gedacht hatte. Da er kleiner war als diese, mußte er sich im Riffaufbau verstecken. Leider ließ er mehrere Futtersorten unbeachtet, sodass ich schon das Schlimmste annahm. In meiner Not gab ich ihn am 4. Hungertag gefrohrene Wasserflöhe, und ... jetzt auf einmal schnappte er danach. Mittlerweile frist er nicht nur die Wasserflöhe, sondern kaut auch schon Artemia und schnappt nach Norialgen. Langsam schein er sich zu erholen. Leider sehe ich ihn nicht sehr oft, da er sich in den dunklen Ecken des Riffs zurück zieht. Hierbei bemerke ich, dass er überall an den lebenden Steinen pickt. Mal sehen, wie das Kapitel P. diacanthus weiter geht.
Schwierigkeitsgrad : Expertentier !! Kaum gut Haltbar |