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Onophrio
Dabei seit : 29.03.2008
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Diese Tiere leben einigermaßen territorial und sie haben eine sitzend-lauernde Lebensweise. Sie brauchen deshalb nicht allzu viel Schwimmraum. Wir halten am Institut über 200 der Tiere und sind zu dem Schluss gekommen, dass man sie entweder einzeln halten sollte, weil sie deutliche Aggressionen gegen Artgenossen zeigen, oder eben in relativ großen Becken.
Die Geschlechterunterscheidung ist relativ schwierig und nur in der Paarungszeit sicher vorzunehmen. Das Männchen entwickelt dann einen gelben Körper mit deutlich abgesetztem, tiefschwarzem Kopf.
Im Freiland sind die Tiere häufig und überall im nörldichen Mittelmeer anzutreffen, weshalb diese Art wunderbar für den Einsteiger in die Mitelmeeraquaristik geeignet ist. Man kann die Fische relativ einfach beim Schnorcheln mit einem Aquarienkescher fangen. In 100l würde ich ein Paar empfehlen, sie dürften sich auch nicht mit Coris stören.
Wir füttern Mysis, Rotes Plankton und Artemien. Manche Individuen gehen auch an Trockenfuttergranulat, wir verfolgen diese Füttermethode jedoch nicht systematisch. Mit Geduld müssten sie aber gut an Trockenfutter zu gewöhnen sein.
Bei eigenen Wildfängen immer wichtig: Parasiten los werden z.B. durch Marin Tonic vor dem Einsetzen und z.B. durch Knoblauchfütterung.
Schwierigkeitsgrad : einfach |