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Lamprometra palmata - Haarstern


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Lamprometra palmata
Deutsch: Haarstern
Vorkommen: Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Madagaskar, Ost-Afrika, Rotes Meer, Tansania, West-Pazifik
Größe: bis zu 25 cm
Temperatur: 22°C - 28°C
Futter: Nahrungsspezialist, Plankton
Aquarium: ~ 1000 Liter
Schwierigkeitsgrad kein Anfängertier

Haltung Wie andere Stachelhäuter, sind auch Federsterne symmetrisch, haben eine stachelige Haut und sogenannte Röhrenfüße.
Wie Schlangensterne, haben auch Federsterne lange, dünne und hoch flexible Arme.

Allerdings sind „Crinoiden“, wie man Haarsterne auch nennt, viel spektakulärer als die gewöhnlichen Seesterne oder Schlangensterne, mit ihren langen gefiederten Armen, die sie „explosionsartig“ ausfahren können, sind sie eine wahre „Augenweide“ im Riff.

Die Arme wachsen aus einer becherförmigen Struktur in der Mitte des Haarsterns, Kelch genannt.
Sie dienen, im Gegensatz zu denen der See- und Schlangensterne, nicht zur Fortbewegung sondern ausschließlich zur Nahrungsaufnahme und zum Schutz des Kelches (Mund/Anus).

Sie bestehen aus kleinen Knochenplättchen (ähnlich der menschlichen Gehörknöchelchen), bestehen aus Kalziumkarbonat und sind miteinander verbunden, vergleichbar einer Fahrradkette.
Entlang der gesamten Länge der Arme befinden sich Reihen von winzigen fingerähnlichen Strukturen, genannt Pinnulae oder Fiederblättchen, welche dem Tier das gefiederte Aussehen verleihen.

Jedes Fiederblättchen ist gegliedert und hat eine Rille in der Mitte, die zu einer Nut in der Mitte des Arms verläuft.
Diese Furchen oder Rillen sind bewimpert und mit einem klebrigen Schleim ausgekleidet.

Der Kelch enthält die Verdauungsorgane und wird durch eine weiche Membran, genannt Tegmen, getrennt.
Sieht in etwa aus wie ein Kegel, der mit einer „Trommelhaut“ den Kelch bedeckt.
Im Gegensatz zu Seesternen und Schlangensternen haben Haarsterne die Mundöffnung nach oben gerichtet.
Der Mund kann in der Mitte des Kelches aber auch mehr seitlich angeordnet sein.
Der Anus ist ebenfalls auf der Oberseite, bei einigen Arten an der Spitze eines Kegels oder einer Analröhre.
Auf der Unterseite sitzen bewegliche Füsschen, die sogenannten Cirren.
Sie dienen dazu sich an Schwämmen oder Korallen festzukrallen.

hma
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