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Phoronis australis - Hufeisenwürmer


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Phoronis australis
Deutsch: Hufeisenwürmer
Vorkommen:
Größe:
Temperatur: 23°C - 28°C
Futter: Plankton, Staubfutter
Aquarium: ~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Infos von Detlef Klose:
Hufeisenwürmer sind eine Artenarme Gruppe. Insgesamt gibt es scheinbar 20 Arten in 2 Gattungen.

Vorkommen: in allen gemäßigten, subtropisch und tropischen Meeren bis in 400 Meter Tiefe (meistens aber in 0 - 70 Meter) im Sediment (Schlamm; Sand;Kies oder Kalk-Gestein) oder oftmals in Assoziation mit Zylinderrosen (siehe Fotos).
Futter: Suspensionsfresser (Plankton und Detritus)
Lebensdauer: etwa 1 Jahr
Vermehrung: Sie sind hermaphroditisch (Zwittrig). Je nach Art erbrüten sie nur wenige Eier, oder sie geben mehrere hundert Eier ins freie Wasser ab. Daraus folgt ein etwa 2 -3 wöchiges aktives freischwimmendes Larvenstadium.
Haltbarkeit: Solange sie genug zu futtern haben (ggf. mit feinstem Futter) kein Problem. Die erforderliche Vermehrung scheint aber das Problem für eine dauerhafte Ansiedlung im Becken zu sein.

Ihren Namen haben sie von dem hufeisenförmigen Tentakelapparat (T.-Krone; auch Lophophor-Organ bezeichnet ) mit denen sie ihre Nahrung eher passiv einfangen / filtrieren. Haben normalerweise zwei Tentakelringe mit einen bis hunderte Tentakeln.
Hufeisenwürmer sind in der Regel sehr schmal können aber recht groß werden (z.B. Phoronis architecta 12cm; Phoronopsis californica 30cm ). Je nach Art können sie auch farbig sein (z.B. orange).
Die adulten Würmer bauen einen chitinartige Röhre (teilweise mit Sediment durchsetzt) in denen sie bei Gefahr tief verstecken können. in das Substrat verschwinden.
Sie haben ein einfaches Blutsystem mit feinen Kapillaren. Ihr farbloses Blut beinhaltende Teilchen, welche ein hämoglobinähnlichen Farbstoff haben. Diese Teilchen unterstützen den Transport des Sauerstoffs.

Sie werden/wurden mit den Armfüßern (Brachiopoda) und den Moostierchen (Bryozoa) in die Gruppe der Tentaculata (Kranzfühler) gestellt. Sie scheinen aber nach neueren Analysen doch nicht mit den Moostierchen (Siehe http://www.meerwasser-lexikon.de/de/117/0/0/liste_Sonstiges.htm) verwand zu sein.
Die Zugehörigkeit zum Stamm (Über- und Unterstamm) scheint wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt zu sein. Ich folge den neuesten Publikationen.

Links (nach Informationsgehalt!):
http://paleopolis.rediris.es/Phoronida/
http://www.ucmp.berkeley.edu/brachiopoda/phoronida.html
http://dark-legion.org/en/Phoronid
http://de.wikipedia.org/wiki/Hufeisenw%C3%BCrmer
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
paleopolis.rediris.es
ucmp.berkeley.edu
dark legion
Wikipedia
keinekeine
Benutzer Kommentare (1)

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1 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Nach einem 3/4 Jahr waren meine verschwunden, während andere Röhrenwürmer sich ungeschlechtlich munter vermehrten.

Schwierigkeitsgrad : Expertentier !! Kaum gut Haltbar
    Beitrag vom 03.03.2008 - 07:31  



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