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Platygyra sp. 02 - Großpolypige Steinkoralle


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Platygyra sp. 02
Deutsch: Großpolypige Steinkoralle
Vorkommen: Indopazifik
Größe:
Temperatur: 24°C - 27°C
Futter: Plankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium: ~ 100 Liter
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Dieses Tier sandte uns Detlef Klose ein. Wie Sie am nachfolgenden Text lesen können ist sich sowohl Detlef wie wir mit der genauen Identifizierung unsicher.
Detlef hat das aber meine Ansicht nach schon sehr gut eingekreist...

Gekauft wurde die Koralle über Versand als Montastrea sp.. Doch da ich mir sicher bin, dass es keine Montastrea gibt die meandroid sind und das abgebildete Foto im Netz auch eine Goniastrea australensis hätte zeigen können, habe ich sie gekauft. Beide Familien werden, warum auch immer, auch bei Händler namentlich oft vertauscht. Der Händler hatte keine weiteren Informationen, auch nicht über die Herkunft, da sein Großhändler aus München nichts mitteilte. Die karibischen Arten Diploria clivosa oder D. strigosa schließe ich aus, da diese eigentlich nicht gehandelt werden. Oulophyllias schließe ich auch aus, da für sie das selbe gilt und die Abstände der Wälle dieser Arten zu groß sind.
Leptoria phrygia schließe ich ebenfalls aus, da ich ein Exemplar zum Vergleich pflege.

Selbst mit Merulinas habe ich ein Vergleich angestellt, aber aber sofort wieder verworfen.

Kommen also nur noch Platygyras in Frage, welche Unterwasser mit Goniastrea australensis und umgekehrt verwechselt werden, da sie sehr ähnlich sein sollen. Platygyra sinensis (mit dünnen Wällen), Platygyra acuta (mit scharf geschnittenen Wällen), Platygyra lamellina (mit dicken Wällen).

Für Goniastrea australensis spricht, dass die Polypenmünder sehr gut sichtbar sind und die Polypenränder sehr ausgeprägt (lappig) sind. Doch so ausgeprägt und so schmal?

In AIMs steht: "Similar species: Goniastrea australensis is the only fully meandroid Goniastrea. Underwater, it may be difficult to distinguish from Platygyra lamellina, but skeletons are readily distinguished by their well developed columella centres and paliform lobes. Submeandroid colonies may resemble Goniastrea pectinata. See also Oulophyllia crispa."
Leider liegt kein Polypenskelett zur Untersuchung frei und freilegen und damit die Koralle absichtlich schädigen wollte ich nicht.
Wer kann helfen ?

Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
keinekeinekeine
Benutzer Kommentare (1)

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1 Chrysokoll
Dabei seit : 10.08.2005
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 206 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 34
Zum Verhalten des Spezies:
Hat dünnere Tantakeln als meine andere Platygyras und diese sind sehr lang.
Die Wälle (Polypenränder) sind recht lappig. Soll heißen, dass die Wälle nicht geschlossen sind sondern das sie getrennt sind und keine feste Einhat bilden. Wenn das Tier sich unwohl fühlt kann es die Lappen (die Polypenränder!) so weit expandieren (und umschlagen), dass die grünen Polypenzentren kaum zu sehen sind. Sie sieht dann deutlich anders aus.
Die Koralle wächst unter den gleichen Bedingungen deutlich schneller als meine anderen Platygyras und auch deutlich krustenförmiger.

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 04.04.2007 - 10:27  



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