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Aioliops megastigma - Wurmgrundel


Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich: Aioliops megastigma
Deutsch: Wurmgrundel
Vorkommen: Indonesien, Philippinen, West Pazifik
Größe: bis zu 2 cm
Temperatur:
Futter: Artemia, Bosmiden, Cyclops, Lobstereier, Mückenlarven, Staubfutter
Aquarium:
Schwierigkeitsgrad mittel

Haltung Diese sehr farbige Grundel ist sehr selten und schwimmt im Nanoaquarium von Sabine Mülder. Durch Zufall konnte Fam. Mülder drei dieser farbenprächtigen Tiere erstehen. Da in der Literatur und im Internet nichts zu finden war startete Michael Mrutzek, Fachhändler in Bremen, eine Anfrage bei Randall. Folgende Auskunft kam dabei heraus:
Es handelt sich hier um Aioliops megastigma
( Rennis and Hoese/ 1987) , stammen aus Philippinen und Indonesien.
Aufzeichungen findet man über den Fisch im Australischen Museum,vol.39: 67-84. Der Familie Microdesmidae haben mal die Ptereleotrinae angehört, ist aber nun wohl eine eigenständige Familie! (Thacker,2000).
Zur Haltung: Diese klitzekleinen Grunden waren anfangs sehr schreckhaft, schwimmen nun aber, nach ca. einer Woche, zu dritt gemeinsam im Freiwasser. Die Haltung erscheint bisher nicht schwer. Wichtig ist, dass man den kleinen Tieren das richtige Futter gibt. Mit grossen Artemia haben sie sicherlich ihre Schwierigkeiten ,weshalb sich eine Fütterung mit Staubfuttersorten und frisch geschlüpften Artemien (angereichert) anbietet. Diese Tiere sollten aufgrund ihrer Grösse nicht mit zu grossen Fischen vergesellschaftet werden, da sie dann vermutlich nie zu sehen sein werden. Ist eher etwas für die zarte Fischgesellschaft.
Weiterführende Links
LinksHandel Züchter
Fishbase
keinekeine
Benutzer Kommentare (3)

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3 onkeltobi28

Dabei seit : 10.11.2010
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Ich hatte leider nur eine Woche Zeit ein Pärchen dieser Grundel in meinem 54l Nanobecken zu beobachten. Da sie nur etwa 1,5cm gross waren, passten sie wohl prima in den Rachen meiner Amblyeleotris guttata. Eine war nach 4 Tagen plötzlich verschwunden, die andere nach 7.

Allgemein betrachtet waren die beiden nicht scheu. Ich fütterte sie 2 - 3 Mal täglich mit frisch geschlüpften Artemien wobei sie auch jedes Mal einen sehr regen Appetit zeigten. Staubfutter habe ich nur am ersten Tag getestet, welches sie zu diesem Zeitpunkt ablehnten.
Sie standen den ganzen Tag an der Frontscheibe in der Strömung. Vom Riff haben sie sich grundsätzlich fern gehalten. Sobald die Beleuchtung ausging verfielen sie leicht in Panik. Sie flitzten durchs Becken, wo ich tlw. Angst bekam, dass sie gleich rausspringen könnten. Ist zwar nicht passiert, aber eine Abdeckung wäre hierbei beruhigend gewesen. Nach 1 - 2 Minuten war das Schauspiel vorbei und sie suchten sich Schlafplätze. Sie legten sich in den "Windschatten" von Schneckenhäusern auf den Bodengrund. Eine Grundel hat es zwei mal gewagt in die Höhle vom Knallkrebs zu schwimmen. Es knallte 2 - 3 Mal und die Grundel kam wieder heraus.


Ich bin der Ansicht, dass der Fisch schon eine Bereicherung für ein Nanoaquarium ist... allerdings würde ich mir keinen mehr kaufen. Ich mag meinen anderen Beckenbesatz auch sehr gern, aber so teures Lebendfutter gönne ich ihnen nicht. :)

Schwierigkeitsgrad : mittel
    Beitrag vom 19.03.2011 - 12:52  
2 Peter Schmiedel
Dabei seit : 18.10.2004
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Nachtrag: nach ca. 4 Monaten war sie verschwunden

Schwierigkeitsgrad : sehr einfach
    Beitrag vom 09.09.2006 - 08:10  
1 Peter Schmiedel
Dabei seit : 18.10.2004
Kommentare von diesem Benutzer im Lexikon 15 Bilder von diesem Benutzer im Lexikon 9
Diese Grundel ist wirklich so klein (Höhe 3mm) das man sie nur mit extrem kleinen Futter halten kann. Das eine von mir gepflegte Tier first nur Artemia Nauplien und muss ständig im Futter stehen um nicht einen eingefallen Bauch zu bekommen. Daher ist die Pflege sehr aufwendig! Mein schwimmt immer frei und offen und zeigt keinerlei Scheu.

Schwierigkeitsgrad : kein Anfängertier
    Beitrag vom 24.03.2005 - 12:12  



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