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Conus textile - Kegelschnecke
5 Bilder:
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlich:
Conus textile
Deutsch:
Kegelschnecke
Vorkommen:
Indischer Ozean, Indopazifik, Japan, Madagaskar, Philippinen, Rotes Meer, West-Pazifik
Größe:
bis zu 10 cm
Temperatur:
23°C - 28°C
Futter:
Nahrungsspezialist
Aquarium:
~ 300 Liter
Schwierigkeitsgrad
Expertentier !! Kaum gut Haltbar
Haltung
Die Gattung Conus umfasst ca. 300 Arten und ist damit eine der einflussreichsten im Tierreich.
Viele haben, siehe Bild, ein schönes Gehäuse, meist kegelförmig, manche mit schwacher Spitze.
Durch ihr typisches Aussehen kann man sie meist gut identifizieren.
Achtung: Kegelschnecken sind Raubschrecken, und teilweise auch für den Menschen gefährlich.
Der hier abgebildeten Schnecke schreibt man mehrere Todesfälle zu.
Kegelschnecken sind die einzigen Schnecken, die dem Menschen ernsthaft gefährlich werden können. Der
Giftstich
mancher Arten kann selbst für einen Menschen
tödlich
sein.
Das Gift der Kegelschnecke, das so genannte Conotoxin, besteht aus mehreren Oligopeptiden, aus wenigen Aminosäuren bestehenden Eiweißmolekülen, die als Nervengift wirken.
Das Gift einer Kegelschneckenart besteht dabei aus unterschiedlichen Peptidbausteine, die auf verschiedene Teile des Nervensystems der Beute wirken.
Kegelschnecken ernähren sich zwar räuberisch, jedoch gehören zu ihrer Beute ausschließlich kleinere Meerestiere, vor allem andere Weichtiere und Würmer.
Etwa 70 der größeren Arten (z.B. Conus geographus, Conus textile und Conus magus) ernähren sich auch von Fischen!!!
Diese sind die für den Menschen besonders gefährlichen Arten, da sie über das stärkste Gift verfügen.
Schnecken der Familie Conus fressen, um es grob zu sagen, Borstenwürmer, aber auch Weichtiere und Fische.
Zur Aquarienhaltung bleibt zu sagen, dass sie einen hohen Bodengrund brauchen, in dem sie sich vergraben.
Zum Teil sieht nur ein Teil des Gehäuses aus dem Boden hervor.
Werden erst nachts aktiv, und ruhen am Tage vesteckt im Boden!
Ein Tier für das Spezialaquarium.
Vorsicht unterschätze niemals die Giftgkeit der Conus-Schnecke.
Das gezeigte bild stammt von der Fauna Marin, Importstation auf Cebu Philippinen.
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